ZEN
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Das einseitig wirkende Axial-Nadellager NTA4052 von ZEN bietet bei 63,5 mm Bohrung und 1,984 mm Breite eine flache Bauform für hohe axiale Belastungen.
Das Axial-Nadellager NTA4052 nimmt einseitig wirkende Axialkräfte auf geringem Bauraum auf. Durch die geringe Bauhöhe von 1,984 mm lässt sich dieses Wälzlager platzsparend in Baugruppen integrieren. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), führt der integrierte Stahlblechkäfig die Nadelrollen über den Teilkreis. Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt.
Dieses Wälzlager stützt ausschließlich reine Axialkräfte in einer Richtung ab, wenn konstruktiv minimale axiale Abmessungen erforderlich sind. Typische Einsatzfelder finden sich in Baugruppen mit hoher axialer Beanspruchung und begrenztem Bauraum. Da das Bauteil als einseitig wirkendes Lager ausschließlich Druckkräfte in einer Richtung aufnimmt, dürfen keine radialen Lasten auf den Nadelkranz einwirken. Radiale Führungskräfte erfordern stets ein separates Radiallager auf der Welle.
Der Nadelkranz besitzt einen stabilen Stahlblechkäfig, der die Rollen verliersicher führt und zur gleichmäßigen Lastverteilung beiträgt. Bei der Konstruktion sind rechtwinklige und plane Anlaufflächen an Welle und Gehäuse erforderlich. Das NTA4052 ist als offenes Bauteil ausgeführt, weshalb die Schmierung mit Öl oder Fett auf die Umgebungsbedingungen abzustimmen ist. Zur axialen Fixierung und zur Justierung des Spiels dienen Passscheiben oder Wellenmuttern.
Mit einem Innendurchmesser von 63,5 mm, einem Außendurchmesser von 82,55 mm sowie einer Breite von 1,984 mm ermöglicht das Lager eine flache Lagerung bei großem Wellendurchmesser. Die Abmessungen basieren auf zölligen Maßen und eignen sich für kompakte axiale Konstruktionen.
Als Werkstoff dient Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), der Formstabilität und Verschleißfestigkeit unter Last bietet. Der integrierte Käfig besteht aus profiliertem Stahlblech und führt die Wälzkörper sicher auf der Laufbahn.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. In diesem Temperaturfenster bleiben der Standard-Wälzlagerstahl und der Stahlblechkäfig mechanisch stabil. Für die Betriebsgrenzen ist zusätzlich die thermische Eignung des eingesetzten Schmierstoffs zu berücksichtigen.
Nein, dieses Wälzlager ist rein einseitig wirkend konstruiert und ausschließlich für axiale Druckkräfte aus einer Richtung ausgelegt. Zur Aufnahme radialer Kräfte ist ein separates Radiallager, beispielsweise ein Nadellager oder Zylinderrollenlager, auf derselben Welle vorzusehen.
Ohne integrierte Dichtungen oder Werksfettung erfordert das Lager eine externe Schmierstoffzufuhr über Schmieröl oder Schmierfett. Die Wahl des Schmiermittels richtet sich nach Drehzahl und Betriebstemperatur, um einen zuverlässigen Trennfilm auf den Laufflächen aufzubauen.
Die Einstellung des Axialspiels sowie einer eventuell erforderlichen Mindestvorspannung erfolgt beim Gehäuseeinbau über Passscheiben, Distanzringe oder Spannmuttern. Eine präzise Justierung verhindert Schlupf der Nadelrollen und sorgt für einen gleichmäßigen Lauf unter Axiallast.
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