INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Axial-Nadellager AXW20 von INA stützt hohe einseitige Axialkräfte bei minimalem axialem Bauraum ab, gefertigt aus 100Cr6 in den Maßen 20x38x6,7 mm.
Das Axial-Nadellager AXW20 setzt sich aus einem Axial-Nadelkranz und einer fest zugeordneten Axiallagerscheibe zusammen. Diese montagefertige Baueinheit von INA nimmt einseitig gerichtete axiale Kräfte auf und beansprucht mit einer Bauhöhe von 6,7 mm sehr wenig axialen Einbauraum. Als Material dient Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), der für die mechanischen Belastungen ausgelegt ist. Konstruktionen mit geringen Platzverhältnissen erhalten durch den geführten Nadelkranz eine steife Lagerung.
Die Lagereinheit kommt zum Einsatz, wenn einseitig gerichtete Axiallasten auf engem Raum abgestützt werden und keine Radialkräfte auf das Lager wirken. Typische Einsatzbereiche umfassen Lagerungsanordnungen mit axialer Beanspruchung bei begrenzter Einbautiefe. Durch den Linienkontakt der Nadelrollen bietet das Lager eine hohe axiale Belastbarkeit bei geringem Querschnitt. Radial auftretende Querkräfte müssen von separaten Radiallagern aufgenommen werden.
Der integrierte Stahlblechkäfig trennt die Nadelrollen und führt die Wälzkörper gleichmäßig durch die Lastzone. Die Baueinheit deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ab und bleibt auch bei thermischen Einflüssen formbeständig. Bei der Konstruktion der Umgebungsteile kommt es auf rechtwinklige Anlaufflächen an, da die Konstruktion keine Fluchtungsfehler ausgleicht. Planparallele Kontaktflächen verhindern ungleichmäßige Kantenspannungen auf den Laufbahnen.
Die Einheit besitzt einen Innendurchmesser von 20 mm, einen Außendurchmesser von 38 mm sowie eine Gesamtbreite von 6,7 mm. Diese flache Bauform erlaubt den Einbau in Bauräumen mit begrenzter axialer Tiefe bei gleichzeitiger Zentrierung über die Welle mit 20 mm Durchmesser.
Die Lagereinheit besteht aus einem Axial-Nadelkranz und einer fest zugeordneten Axiallagerscheibe. Beide Komponenten bilden eine gebrauchsfertige Einheit, die auf der Gegenseite direkt auf einer gehärteten Gegenfläche oder einer separat verbauten Laufscheibe anläuft.
Die Bauform ist einseitig wirkend aufgebaut und dient der Aufnahme von Axialkräften aus einer definierten Richtung. Radiale Kräfte kann das Lager konstruktionsbedingt nicht übertragen; für kombinierte Belastungen ist daher ein zusätzliches Radiallager erforderlich.
Der zulässige Betriebsbereich reicht von -20 bis +120 Grad. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre mechanischen Eigenschaften. Der gewählte Schmierstoff sollte ebenfalls auf diesen Temperaturbereich abgestimmt sein.
Das Lager eignet sich für den Betrieb mit Schmieröl sowie mit Schmierfett. Vor der Inbetriebnahme muss ein auf die Betriebsbedingungen abgestimmter Schmierstoff eingebracht werden, um Reibung und vorzeitigen Verschleiß der Wälzkörper zu vermeiden.
Wälzkörper und Lagerscheibe bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Der Käfig wird aus Stahlblech gefertigt, was eine formstabile Führung der Nadelrollen während des Betriebs unterstützt.
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