DURBAL
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 9,14 € | 173,61 € |
| 20 | 18,28 € | 164,47 € |
Das Axial-Gelenklager DGE45 AX Basic Line von DURBAL nimmt einseitige Axialkräfte bei 45 mm Bohrung und 120 mm Außendurchmesser auf.
Das Axial-Gelenklager DGE45 AX Basic Line dient der gezielten Übertragung hoher Axialkräfte und gleicht gleichzeitig Schiefstellungen sowie Winkelbewegungen zwischen Welle und Gehäuse aus. Die Gleitflächen dieser Bauform sind sphärisch geformt, sodass Stützkräfte momentenarm in die Anschlusskonstruktion fließen. Als wartungspflichtige Ausführung verfügt das Lager über eine integrierte Schmierbohrung, über die Schmierstoff direkt zur Gleitzone gelangt.
Konstrukteure setzen dieses Gleitlager vorrangig als Stütz- oder Fußlager ein, wenn einseitig hohe Axiallasten wirken. Typische Einsatzbereiche sind mechanische Gelenkstellen, Hebevorrichtungen oder Schwenkantriebe im allgemeinen Maschinenbau. Durch die offene Bauart ohne Dichtung lässt sich das Lager unmittelbar in umgebende Gehäusekonstruktionen integrieren, die bei Bedarf eine übergeordnete Gehäuseabdichtung gegen Verunreinigungen bereitstellen.
Bei dieser wartungspflichtigen Lagervariante berühren sich die Gleitpartner direkt, weshalb ein tragfähiger Schmierfilm den Reibungsverschleiß mindert. Die werkseitig vorhandene Schmierbohrung erlaubt das gezielte Nachschmieren im eingebauten Zustand. Bei der Konstruktion ist darauf zu achten, dass der Schmierstoffkanal im Lagergehäuse präzise mit der Bohrung des Lagers fluchtet. Ein ungehinderter Schmierstofffluss stellt sicher, dass das Schmiermittel die Kontaktflächen vollständig benetzt und den Schmierfilm stabil hält.
Mit einem Innendurchmesser von 45 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm und einer Breite von 36,5 mm entspricht das Lager standardisierten Einbaumaßen. Diese Maße ermöglichen einen passgenauen Sitz auf der Welle sowie in der Gehäusebohrung der jeweiligen Anschlusskonstruktion.
Die kugelförmigen Gleitflächen sind primär auf die Aufnahme einseitig gerichteter Axialkräfte ausgelegt. Schwenkbewegungen und Winkelfehler werden dabei ausgeglichen, ohne dass schädliche Biegespannungen auf die Welle wirken. Sollen zusätzlich radiale Kräfte übertragen werden, erfolgt meist eine Kombination mit einem separaten Radial-Gelenklager.
Die offene Ausführung ohne Dichtelemente begünstigt den ungehinderten Schmierstoffaustausch über die Schmierbohrung. Zudem erlaubt der Verzicht auf schleifende Dichtlippen den Betrieb in öl- oder fettgefüllten Gehäusen. Der Schutz vor Schmutzpartikeln oder Feuchtigkeit wird in diesem Fall durch die äußere Gehäusekonstruktion übernommen.
Über die am Lager vorhandene Schmierbohrung führen Sie dem System regelmäßig Fett oder Öl zu. Das Schmiermittel verteilt sich auf den gekrümmten Gleitflächen und verringert den Reibungswiderstand zwischen den Gleitkörpern. Regelmäßige Schmierintervalle tragen maßgeblich zu einer langen Gebrauchsdauer der bewegten Komponenten bei.
Wichtig ist eine exakte axiale Fixierung der Bauteile an Gehäuse- und Wellenschultern. Außerdem muss der Schmierkanal im Gehäuse deckungsgleich mit der Schmierbohrung des Lagers positioniert werden. Planparallele Anlageflächen unterstützen die gleichmäßige Krafteinleitung über die gesamte kugelige Gleitzone hinweg.
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