INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 10,38 € | 197,25 € |
| 20 | 20,77 € | 186,86 € |
Das Axial-Gelenklager GE35 -AX von INA mit den Maßen 35x90x28 mm nimmt einseitige Axialkräfte auf und gleicht Fluchtungsfehler beweglich aus.
Das Axial-Gelenklager GE35 -AX ist eine funktionale Gleitlagereinheit für Konstruktionen, bei denen Axiallasten in Verbindung mit Schwenkbewegungen auftreten. Bei diesem Bauteil lagert die gewölbte Wellenscheibe direkt in der hohlkugeligen Gleitfläche der Gehäusescheibe. Mit einer Bohrung von 35 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm sowie einer Breite von 28 mm bietet das Lager kompakte Einbaumaße für industrielle Führungs- und Stützlagerungen. INA fertigt dieses Gelenklager in offener, wartungspflichtiger Ausführung.
Diese Baueinheit nimmt vorwiegend axial wirkende Kräfte bei gleichzeitiger Winkeleinstellbarkeit auf. Typische Einsatzorte finden sich an axial belasteten Lagerstellen und gelenkigen Verbindungen im allgemeinen Maschinenbau. Durch die sphärischen Kontaktflächen kompensiert das Bauteil Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen, ohne schädliche Kantenpressungen aufzubauen. Die Konstruktion eignet sich für Bauräume, an denen starre Drucklager an mechanische Grenzen stoßen.
Da dieses Gelenklager ohne Dichtung gefertigt wird, handelt es sich um eine wartungspflichtige Gleitlagerung. Über die integrierte Schmierbohrung führen Sie den Schmierstoff gezielt in die Gleitzone ein, um Reibung und Verschleiß im Betrieb zu senken. Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -40 bis +75 Grad Celsius. Für staubige oder feuchte Umgebungen sollten Sie im Gehäuse zusätzliche externe Dichtungen vorsehen, um das Schmiermittel zu halten und Verunreinigungen abzuwehren.
Mit einem Innendurchmesser von 35 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm und einer Breite von 28 mm entspricht das Lager gängigen Einbaumaßen. Diese Geometrie ermöglicht die Integration in kompakte Gehäuseführungen und axiale Stützstellen. Vergleichen Sie vor dem Einbau stets die vorhandenen Wellen- und Gehäusemaße mit diesen Werten.
Die offene Bauart ermöglicht das direkte Nachschmieren und eignet sich für Bauräume mit bereits vorhandener Gehäuseabdichtung. Ohne schleifende Dichtlippen bleibt die Gleitbewegung leichtgängig. Bei staubiger oder feuchter Umgebung empfiehlt sich der Einsatz externer Wellendichtringe oder Labyrinthsysteme, um die Gleitflächen vor abrasivem Schmutzeintrag zu schützen.
Die Schmierbohrung dient als Kanal, über den Schmierstoff direkt zwischen die Gehäusescheibe und die Wellenscheibe gelangt. Bei wartungspflichtigen Gleitlagern dieser Bauart baut regelmäßiges Nachschmieren den Schmierfilm immer wieder neu auf. Das verringert den metallischen Kontakt und mindert den Abrieb im laufenden Betrieb.
Der zulässige Temperatureinsatzbereich liegt zwischen -40 und +75 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzen behalten die Komponenten ihre Formstabilität. Achten Sie bei der Wahl des Schmierstoffs darauf, dass dessen Viskosität und thermische Spezifikation für diesen Temperaturbereich freigegeben sind, damit der Schmierfilm intakt bleibt.
Während Radial-Gelenklager primär Kräfte quer zur Welle übertragen, ist das Axial-Gelenklager auf Kräfte entlang der Wellenachse ausgelegt. Die kugelförmige Gleitzone nimmt einseitige Stützlasten auf und gleicht Fluchtungsfehler aus. Im Maschinenbau werden beide Bauarten häufig kombiniert, um Längs- und Querkräfte getrennt voneinander aufzunehmen.
Richten Sie Gehäusescheibe und Wellenscheibe passgenau zueinander aus, damit die sphärische Gleitfläche vollflächig trägt. Da das Lager Axialkräfte in einer Richtung aufnimmt, muss die Hauptbelastung gegen die vorgesehene Anlagefläche wirken. Saubere Anschlussflächen verhindern Verspannungen außerhalb des baulichen Schwenkbereichs.
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