OPTIBELT
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Der flankenoffene Keilriemen XPA1272 XEP von Optibelt überträgt Drehmomente über Keilflanken im Querschnitt 12,7 x 10 mm bei thermischer Beanspruchung.
Der flankenoffene Keilriemen XPA1272 XEP dient als kraftschlüssiges Antriebselement für kompakte Riementriebe im Maschinenbau. Als Schmalkeilriemen bietet dieser Riemen durch seinen Querschnitt von 12,7 x 10 mm eine wirksame Kraftübertragung bei geringem Raumbedarf. Die flankenoffene Bauart ermöglicht einen direkten Kontakt über den 40-Grad-Winkel der Flanken zu den Riemenscheiben. Mit einem zulässigen Temperaturbereich von -40 bis +100 Grad eignet sich das Bauteil für anspruchsvolle Betriebsumgebungen in der industriellen Antriebstechnik.
Dieser Schmalkeilriemen eignet sich für Riementriebe, bei denen kleine Scheibendurchmesser und hohe Drehzahlen vorliegen. Durch die flankenoffene Struktur schmiegt sich der Riemen flexibel um die Riemenscheiben, wodurch innere Walkverluste im laufenden Betrieb sinken. Konstrukteure nutzen das Profil XPA gezielt zur Optimierung des mechanischen Wirkungsgrads im Vergleich zu klassischen Keilriemen. Das Produkt von Optibelt-Keilriemen hält wechselnden Belastungen und Umgebungstemperaturen bis +100 Grad stand.
Für einen vibrationsarmen Riementrieb müssen die Riemenscheiben passgenau auf den Flankenwinkel von 40 Grad und die Profilbreite von 12,7 mm abgestimmt sein. Prüfen Sie vor der Montage die Längenangaben sowie den Achsabstand der Antriebsaggregate. Die Innenlänge berechnet sich über die Formel La - 63 oder Ld - 45, während die Außenlänge über Ld + 18 oder Li + 63 ermittelt wird. Eine fluchtende Ausrichtung der Scheiben verhindert einseitigen Flankenverschleiß und unterstützt einen gleichmäßigen Lauf.
Schmalkeilriemen des Profils XPA besitzen eine Wirkbreite von 12,7 mm und eine Höhe von 10 mm. Durch diese Geometrie übertragen sie im Verhältnis zur Riemenbreite höhere Leistungen als klassische Keilriemen. Die flankenoffene Konstruktion erlaubt zudem die Verwendung auf Riemenscheiben mit kleinerem Durchmesser im Antriebssystem.
Der Keilriemen ist für Betriebstemperaturen von -40 bis +100 Grad spezifiziert. Dieser weite Bereich schützt das Material vor Versprödung bei starkem Frost sowie vor frühzeitiger Alterung durch Hitzeeinwirkung im Motorraum oder in geschlossenen Maschinenabdeckungen.
Die Außenlänge ergibt sich rechnerisch aus den Formeln Ld + 18 oder Li + 63. Das Kurzzeichen Ld bezeichnet dabei die Richtlänge und Li die Innenlänge. Diese Längenbezüge erleichtern den Vergleich und die Zuordnung, falls die ursprüngliche Beschriftung auf einem alten Riemen unleserlich geworden ist.
Zur Bestimmung der Innenlänge dienen die Berechnungsformeln La - 63 oder Ld - 45. Ausgehend von der Außenlänge La oder der Richtlänge Ld lässt sich das Innenmaß exakt feststellen. Das vereinfacht die korrekte Spannwegauslegung bei der Neukonstruktion oder Wartung von Riementrieben.
Der Flankenwinkel von 40 Grad bildet den definierten Keil für die Kraftübertragung in der Riemenscheibe. Durch den Druck der Riemenflanken gegen die Nutflanken entsteht eine Haftreibung, die Drehmomente schlupfarm überträgt. Die Einhaltung dieses Winkels begünstigt einen gleichmäßigen Tragsitz in genormten Keilriemenscheiben.
Flankenoffene Keilriemen besitzen kein textiles Umhüllungsgewebe an den Flanken, sodass die Reibfläche direkt auf den Scheibenflanken anliegt. Dieser Aufbau verbessert den Reibwert und verringert gleichzeitig den Biegewiderstand des Riemenkörpers beim Einlaufen in die Riemenscheibe.
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