INA
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Der Axial-Zylinderrollenkranz K81244 -M von INA nimmt mit 220 mm Bohrung und robustem Messingkäfig hohe axiale Kräfte auf engstem Bauraum auf.
Der Axial-Zylinderrollenkranz K81244 -M von INA ist ein einseitig wirkendes Wälzlager für anspruchsvolle axiale Belastungen im industriellen Maschinenbau. Mit einer Bohrung von 220 mm, einem Außendurchmesser von 300 mm sowie einer Breite von 26 mm zeichnet sich diese Komponente durch eine extrem flache axiale Bauhöhe aus. Die Rollen laufen in einem massiven Messingkäfig, der die zylindrischen Wälzkörper präzise führt. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 bewährt sich das Lager im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius.
Die Komponente nimmt hohe einseitige Axiallasten bei minimalem axialem Bauraum auf. Typische Einsatzfelder finden sich in industriellen Lagerungen mit rein axialer Belastungsrichtung. Da der Rollenkranz nicht winkeleinstellbar ist, erfordert die Konstruktion eine präzise Fluchtung der Anschlussflächen. Der Zylinderrollenkranz lässt sich entweder mit separat erhältlichen Wellen- und Gehäusescheiben kombinieren oder direkt auf gehärteten Anschlussflächen der Umgebungskonstruktion betreiben.
Der Kennbuchstabe M verweist auf den massiven Messingkäfig, der formstabil bleibt und die zylindrischen Wälzkörper führt. Da der Lieferumfang ausschließlich aus dem Rollenkranz ohne Scheiben besteht, müssen die Gegenlaufflächen auf Welle und Gehäuse bei einer Direktlagerung als geschliffene und gehärtete Laufbahnen ausgeführt sein. Andernfalls lässt sich der Kranz durch passende Axiallagerscheiben ergänzen. Mit der Toleranzklasse P0 entspricht die Ausführung den gängigen Normtoleranzen für den Industriebedarf.
Mit 220 mm Innendurchmesser, 300 mm Außendurchmesser und 26 mm Bauhöhe bietet die Komponente eine sehr flache Bauform bei gleichzeitig großer Bohrung. Diese Proportionen eignen sich für groß dimensionierte Wellen in Industrieanwendungen mit begrenztem axialem Bauraum.
Der Kennbuchstabe M kennzeichnet einen Massivkäfig aus Messing. Messingkäfige bieten eine hohe Festigkeit und zeigen sich unempfindlich gegenüber Schwingungen sowie vielen Schmierstoffen. Sie führen die Zylinderrollen präzise und erlauben den sicheren Einsatz im vorgesehenen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius.
Geliefert wird ausschließlich der Axial-Zylinderrollenkranz, bestehend aus dem Messingkäfig und den integrierten Zylinderrollen. Passende Wellen- oder Gehäusescheiben gehören nicht zum Umfang. Der Kranz kann wahlweise direkt zwischen gehärteten Maschinenflächen laufen oder um separate Axiallagerscheiben ergänzt werden.
Diese Bauform ist rein einseitig wirkend ausgelegt und nimmt ausschließlich axiale Kräfte entlang der Wellenachse in einer Richtung auf. Radiale Belastungen kann der Rollenkranz nicht aufnehmen; hierfür sind separate Radiallager erforderlich. Zudem ist die Ausführung nicht winkeleinstellbar, weshalb Fluchtungsfehler vermieden werden müssen.
Sollen die Zylinderrollen direkt auf den Maschinenbauteilen abrollen, müssen die Laufbahnen auf Welle und Gehäuse die Härte und Oberflächengüte regulärer Lagerstähle aufweisen. Feinbearbeitete, gehärtete Flächen dienen dem reibungsarmen Abrollen des Wälzlagerstahls 100Cr6 und beugen vorzeitigem Verschleiß an den Kontaktzonen vor.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Sowohl der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der massive Messingkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität und Festigkeit, was einen zuverlässigen Betrieb im industriellen Umfeld unterstützt.
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