NKE
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Der Axial-Zylinderrollenkranz K89328 -MB von NKE Steyr nimmt hohe axiale Kräfte bei kompakter Bauhöhe auf, gefertigt mit Messingkäfig in den Maßen 140x240x19 mm.
Der Axial-Zylinderrollenkranz K89328 -MB von NKE Steyr dient der gezielten Aufnahme einseitig wirkender Axialkräfte. Mit einer Bohrung von 140 mm, einem Außendurchmesser von 240 mm und einer schmalen Breite von 19 mm beansprucht die Einheit nur minimalen axialen Einbauraum. Die Zylinderrollen laufen in präzise geführten Käfigtaschen, was eine hohe Steifigkeit der Lagerung bewirkt. Das Bauteil lässt sich direkt zwischen gehärteten Anschlussflächen einsetzen oder flexibel mit passenden Axiallagerscheiben kombinieren.
Dieses Axiallager eignet sich vor allem für Lagerstellen mit schweren axialen Druckbelastungen und eng bemessenem axialem Bauraum. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau und in Industriegetrieben mit axial belasteten Wellen. Da der Rollenkranz ausschließlich Axialkräfte aufnimmt, kombinieren Konstrukteure ihn bei Bedarf mit separaten Radiallagern. Werden Welle und Gehäuse direkt als gehärtete Laufbahnen ausgeführt, spart die Baugruppe zusätzliche Gehäusescheiben ein und reduziert das Gesamtgewicht der Konstruktion.
Der massive Messingkäfig des K89328 -MB zeichnet sich durch hohe Festigkeit und gute Notlaufeigenschaften aus. Die Käfigausführung führt die Zylinderrollen auch bei wechselnden Drehzahlen, Schwingungen oder höheren Betriebstemperaturen zuverlässig. Zusammen mit der Standard-Toleranzklasse P0 (äquivalent zu ABEC 1) erhalten Sie ein formstabiles Bauteil für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Achten Sie bei der Konstruktion auf ausreichend geschmierte Kontaktflächen und eine fluchtende Ausrichtung der Anschlussflächen, um Kantenspannungen an den Rollen zu vermeiden.
Dieser Rollenkranz führt Zylinderrollen in einem Messingkäfig und nimmt bei einer Bauhöhe von nur 19 mm sehr hohe einseitige Axiallasten auf. Durch die Abmessungen von 140 mm Bohrung und 240 mm Außendurchmesser bietet das Bauteil hohe Steifigkeit und eignet sich für kompakte Lagerungsanordnungen im Maschinenbau.
Der Rollenkranz besitzt einen Innendurchmesser von 140 mm, einen Außendurchmesser von 240 mm sowie eine Breite von 19 mm. Die Abmessungen bestimmen den erforderlichen Bauraum im Gehäuse und auf der Welle. Diese Maße dienen als Grundlage für die passende Auswahl zugehöriger Axiallagerscheiben.
Das Nachsetzzeichen -MB kennzeichnet einen massiven, meist auf der Welle oder im Gehäuse geführten Messingkäfig. Dieser Werkstoff bietet eine hohe mechanische Festigkeit und gute Wärmeleitfähigkeit. Die Ausführung eignet sich für erschwerte Betriebsbedingungen, da Messing auch bei Schwingungen oder thermischer Beanspruchung formstabil bleibt.
Ein Einsatz als Direktlagerung ist möglich, wenn die Anschlussflächen von Welle und Gehäuse gehärtet und feinstbearbeitet sind. Entsprechen die Laufflächen in Güte und Härte einer geschliffenen Wälzlagerlaufbahn, lässt sich der Rollenkranz ohne separate Axiallagerscheiben montieren, was wertvollen Bauraum spart.
Das Lager ist in der Normaltoleranz P0 (entspricht PN bzw. ABEC 1) gefertigt. Diese Toleranzklasse deckt die üblichen Genauigkeitsanforderungen im allgemeinen Maschinenbau ab und unterstützt eine verlässliche Maßhaltigkeit für Passungen nach Norm. Für Standard-Industriegetriebe und Vorrichtungen bietet diese Präzision eine solide Funktionsgrundlage.
Nein, dieses Axiallager überträgt konstruktionsbedingt ausschließlich Axialkräfte parallel zur Drehachse. Treten an der Lagerstelle zusätzlich radiale Belastungen auf, müssen Konstrukteure eine Kombination mit einem separaten Radiallager vorsehen. Häufig kommen hierfür parallel montierte Rillenkugellager oder Zylinderrollenlager zum Einsatz.
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