INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 61,33 € | 1.165,21 € |
| 3 | 122,67 € | 1.103,87 € |
Das Zylinderrollenlager SL024848 -C3 von INA bietet als vollrolliges, zweireihiges Loslager mit den Maßen 240x300x60 mm eine hohe radiale Tragfähigkeit.
Das Zylinderrollenlager SL024848 -C3 von INA kommt als offenes, zweireihiges Wälzlager dort zum Einsatz, wo schwere Radialkräfte auf begrenztem Bauraum wirken. Durch die Bauform ohne Käfig nutzt diese Ausführung eine durchgehende Rollenbestückung. Mit einem Innendurchmesser von 240 mm, einem Außendurchmesser von 300 mm sowie einer Breite von 60 mm eignet sich die Lagereinheit für Industrieanwendungen im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad.
Diese Lagereinheit kommt vorrangig in industriellen Maschinenkonstruktionen und Getrieben zum Einsatz, bei denen reine Radiallasten abgestützt werden müssen. Da der Außenring beidseitig abnehmbar ausgeführt ist, fungiert das Bauteil als reines Loslager. Längenänderungen der Welle infolge thermischer Ausdehnung gleicht das Lager zwangfrei in axialer Richtung aus. Zudem erleichtert der trennbare Außenring ohne Schmierbohrung und Umfangsnut die Montage sowie Wartung bei getrennter Wellen- und Gehäusemontage.
Die vollrollige Konstruktion ermöglicht im Vergleich zu Käfiglagern eine gesteigerte radiale Lastaufnahme, da der Kontaktbereich zwischen Rollen und Laufbahnen dicht mit Wälzkörpern besetzt ist. Das Lager ist in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 ausgeführt. Die werkseitig vorgesehene Lagerluftklasse C3 bietet ein leicht vergrößertes Radialspiel gegenüber der Normalausführung. Dieser Spielraum trägt dazu bei, einem Verspannen vorzubeugen, falls im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten oder feste Passungen gewählt werden.
Mit einer zylindrischen Bohrung von 240 mm, einem Außendurchmesser von 300 mm und einer Gesamtbreite von 60 mm entspricht das Lager den genormten Hauptabmessungen für entsprechende Gehäusesitze und Wellenabschnitte im industriellen Maschinenbau.
Das Kürzel C3 steht für eine leicht erhöhte radiale Lagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum dient dazu, betriebsbedingte Wärmeausdehnungen der Welle aufzunehmen und Verspannungen der Wälzkörper bei thermischer Beanspruchung entgegenzuwirken.
Durch den Verzicht auf einen Käfig wird der verfügbare Wälzraum komplett mit Zylinderrollen gefüllt. Die dadurch vergrößerte Kontaktfläche dient der Aufnahme sehr hoher Radialkräfte, während die zulässigen Drehzahlen konstruktionsbedingt unter denen käfiggeführter Ausführungen liegen.
Mangels integrierter Dichtungen erfolgt der Schutz vor Verunreinigungen über die umgebende Gehäusekonstruktion. Üblich ist der Einsatz externer Dichtelemente wie Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen in Verbindung mit der bauseitigen Schmierstoffversorgung.
Zulässig ist ein Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad. Das Bauteil behält innerhalb dieser Grenzen seine Formstabilität, sofern das eingesetzte Schmiermittel auf das gewählte Temperaturfenster abgestimmt ist.
In dieser Ausführung nimmt das Loslager ausschließlich Radialkräfte auf. Der beidseitig abnehmbare Außenring ermöglicht eine freie axiale Verschiebung der Welle gegenüber dem Gehäuse, was wärmebedingten Längenänderungen ohne innere Verspannungen entgegenwirkt.
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