ZEN
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Das Zylinderrollenlager NNF5040 -PP-V von ZEN ist ein zweireihiges, vollrolliges Festlager mit 200 mm Bohrung für hohe radiale Traglasten.
Das Zylinderrollenlager NNF5040 -PP-V bietet eine tragfähige Lösung für industrielle Anwendungen. Da diese Bauform auf einen Käfig verzichtet, füllt die maximale Anzahl an Zylinderrollen den Wälzraum komplett aus. Dies ermöglicht die Aufnahme hoher radialer Kräfte auf engem Bauraum. Das Bauteil von ZEN besitzt beidseitige Lippendichtungen, welche das Wälzsystem vor dem Eindringen von Verunreinigungen schützen.
Dieses zweireihige Lager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo hohe Radialkräfte bei moderaten Drehzahlen wirken. Durch die Festlager-Bauform nimmt das Bauteil axiale Kräfte in beiden Richtungen auf und führt die Welle in axialer Position. Typische Einsatzbereiche umfassen Lagerungsstellen mit hohen radialen Dauerbelastungen und beidseitig auftretenden Axialkräften. Der Außenring verfügt über zwei integrierte Ringnuten, die eine direkte axiale Fixierung im Gehäuse über Sicherungsringe erleichtern.
Durch die vollrollige Konstruktion ohne Käfig bietet das Lager eine hohe radiale Tragfähigkeit bei kompakter Bauweise. Über die Schmiernut im Außenring lässt sich dem Lager Schmierstoff direkt zuführen, was das Nachschmieren im Betrieb unterstützt. Die beidseitigen Lippendichtungen halten Schmutzpartikel fern und begrenzen den zulässigen Temperaturbereich auf -20 bis +80 Grad Celsius. Bei der Montage ist auf die genaue Ausrichtung der Gehäusenuten zu achten.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 200 mm, einen Außendurchmesser von 310 mm sowie eine Breite von 150 mm. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Diese Nennmaße ermöglichen eine direkte Zuordnung zu passenden Wellen und Lagergehäusen im Maschinenbau.
Durch den Verzicht auf einen Käfig lässt sich der Wälzraum vollständig mit Rollen bestücken. Diese Bauweise vergrößert die wirksame Kontaktfläche im Lagerinneren. In der Folge nimmt die Konstruktion hohe Radialkräfte auf, eignet sich jedoch konstruktionsbedingt für geringere Grenzdrehzahlen als Ausführungen mit Wälzkörperkäfig.
Die beiden Ringnuten am Außenring dienen der formschlüssigen Befestigung mittels Sicherungsringen in der Gehäusebohrung. Die Schmiernut ermöglicht die gezielte Nachschmierung des Lagers von außen im eingebauten Zustand. Schmierstoff gelangt dadurch direkt zwischen die beiden Rollenreihen an die beanspruchten Laufflächen.
Die elastischen Dichtlippen dichten das Lager auf beiden Stirnseiten gegen das Eindringen von Staub, Feuchtigkeit und Fremdkörpern ab. Gleichzeitig tragen sie dazu bei, dass das Schmiermittel im Inneren verbleibt. Die Reibung der Dichtlippen begrenzt die thermische Einsatzgrenze des Lagers auf maximal +80 Grad Celsius.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +80 Grad Celsius. Diese Spanne wird maßgeblich durch den Werkstoff der berührenden Dichtringe bestimmt. Für Einsätze außerhalb dieses thermischen Fensters sind die Dichtungseigenschaften separat zu berücksichtigen, um vorzeitigen Verschleiß oder Dichtungsversagen zu vermeiden.
Ein Festlager führt die Welle sowohl in radialer als auch in beiden axialen Richtungen fest gegenüber dem umgebenden Gehäuse. Es überträgt Axialkräfte direkt in die Tragstruktur. In einer Lagerung kombiniert man ein Festlager meist mit einem Loslager, um thermisch bedingte Längenänderungen der Welle auszugleichen.
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