INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das vollrollige Zylinderrollenlager SL184912 -C3 von INA nimmt bei kompakten Abmessungen von 60x85x25 mm sehr hohe Radialkräfte auf.
Das Zylinderrollenlager SL184912 -C3 von INA ist ein zweireihiges, vollrolliges Wälzlager in offener Ausführung. Durch den Verzicht auf einen Käfig nutzt die Konstruktion den radialen Bauraum vollständig mit tragenden Rollen aus. Das Lager weist die Hauptmaße 60 mm Bohrung, 85 mm Außendurchmesser und 25 mm Breite auf. Mit der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) eignet sich die Ausführung für anspruchsvolle Industrieanwendungen im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad.
Das Zylinderrollenlager SL184912 -C3 eignet sich für Lagerstellen mit sehr hohen Radialkräften bei moderaten Drehzahlen. Als Stützlager führt diese Bauform die Welle in eine axiale Richtung und gestattet in Gegenrichtung einen definierten Verschiebeweg. Typische Einsatzbereiche umfassen Konstruktionen, bei denen thermische Längenänderungen der Welle zwangfrei im Lager auszugleichen sind. Der einseitig herausnehmbare Innenring erleichtert dabei den Einbau der einzelnen Lagerringe.
Die vollrollige Bauart erzielt durch die maximale Wälzkörperanzahl eine hohe radiale Tragfähigkeit und Steifigkeit. Die Rollen führen sich gegenseitig, was die zulässige Drehzahl im Vergleich zu Käfiglagern verringert. Die Kennzeichnung C3 weist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft hin. Dieser vergrößerte Spielraum gleicht betriebliche Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring sowie feste Passungsübermaße aus. Da das Lager offen ausgeführt ist, schützt eine externe Gehäusedichtung die Wälzkörper vor Verschmutzung.
Die Hauptabmessungen betragen 60 mm Innendurchmesser, 85 mm Außendurchmesser und 25 mm Breite. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1. Der Außenring besitzt weder eine Schmiernut noch Schmierbohrungen, weshalb die Schmierstoffzufuhr über die umliegende Gehäusekonstruktion erfolgt.
C3 beschreibt eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalluft. Dieser vergrößerte interne Spielraum trägt dazu bei, ein Verspannen der Rollen zu vermeiden, wenn sich Welle und Innenring während des Betriebs durch Temperatureinflüsse stärker ausdehnen als das umgebende Gehäuse. Das begünstigt einen ruhigen Lauf bei thermischen Differenzen.
Als Stützlager nimmt diese Konstruktion hohe radiale Kräfte sowie Axiallasten aus einer Richtung auf. In die Gegenrichtung ermöglicht das Lager einen axialen Verschiebeweg der Welle. Zur vereinfachten Montage ist der Innenring einseitig herausnehmbar, wodurch sich Innen- und Außenring getrennt voneinander auf Welle und Gehäuse montieren lassen.
Durch den Verzicht auf einen Käfig füllen zusätzliche Wälzkörper auf zwei Rollenreihen den vorhandenen Bauraum aus. Dadurch bietet die vollrollige Ausführung eine besonders hohe radiale Belastbarkeit. Wegen der gegenseitigen Berührung der Rollen eignen sich vollrollige Lager vor allem für geringe bis mittlere Drehzahlen sowie stoßartige Lasten.
Der zulässige Temperaturbereich des Lagers liegt zwischen -30 und +150 Grad. Da keine integrierten Dichtungen verbaut sind, bestimmt primär das gewählte Schmiermittel die thermische Einsatzgrenze. Die offene Bauform erfordert eine geeignete externe Dichtung im Gehäuse, um das Schmiermittel zu halten und Verunreinigungen fernzuhalten.
Da der Außenring keine Schmierbohrung aufweist, erfolgt die Schmierstoffversorgung von der Seite her über den Einbauraum. Je nach Betriebsbedingungen und Drehzahlen eignen sich Industrieöle oder Wälzlagerfette, die für den Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad spezifiziert sind.
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