INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 408,68 € | 7.764,92 € |
| 3 | 817,35 € | 7.356,25 € |
Das Zylinderrollenlager SL182992 -TB von INA ist ein offenes, vollrolliges Großlager mit 460 mm Bohrung für hohe Radialkräfte und einseitige Axiallasten.
Das Zylinderrollenlager SL182992 -TB von INA bietet als einreihiges Wälzlager eine hoch belastbare Lösung für schwere Industrieanwendungen. Durch den Verzicht auf einen Käfig nutzt das Lager den verfügbaren Bauraum maximal mit Zylinderrollen aus, was die radiale Belastbarkeit steigert. Mit den Abmessungen von 460 mm Innen- und 620 mm Außendurchmesser bei einer Breite von 95 mm ist dieses Wälzlager für anspruchsvolle Großwellen konzipiert. Es erfüllt die Anforderungen der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 und deckt Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad ab.
Konstrukteure setzen dieses Zylinderrollenlager vor allem dort ein, wo massive Radialkräfte auftreten und gleichzeitig axiale Führungskräfte in einer Richtung abgestützt werden müssen. Die Ausführung als Stützlager lässt einen axialen Verschiebeweg zu, wodurch Wärmedehnungen der Welle ohne unzulässige Zwangsspannungen ausgeglichen werden können. Zudem zeichnet sich diese Version durch eine erhöhte axiale Belastbarkeit aus. Da das offene Lager weder Nut noch Schmierbohrung im Außenring besitzt, erfolgt die Schmiermittelzufuhr über die umgebende Konstruktion.
Als vollrolliges Lager nimmt das Modell SL182992 -TB durch die enge Rollenpackung besonders hohe Kräfte auf. Weil die Rollen direkt aneinander anlaufen, eignet sich der Einsatz vorrangig für langsame bis moderate Drehzahlen. Die Auslegung mit normaler Radiallagerluft definiert ein Standard-Betriebsspiel für übliche Passungsverhältnisse und Betriebstemperaturen. Beachten Sie bei der Konstruktion, dass das offene Lager vor dem Eintrag von Schmutzpartikeln geschützt werden muss und eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung verlangt.
Ein Stützlager nimmt neben sehr hohen radialen Kräften auch axiale Lasten aus einer definierten Richtung auf. Gleichzeitig erlaubt die Konstruktion einen begrenzten axialen Verschiebeweg des Rings gegenüber dem Wälzkörpersatz. Dies dient dazu, unzulässige Zwangskräfte bei thermischer Ausdehnung der Welle im Betrieb zu vermeiden.
Die Abmessungen betragen 460 mm Bohrungsdurchmesser, 620 mm Außendurchmesser und 95 mm Breite. Diese Hauptabmessungen bestimmen den erforderlichen Einbauraum auf der Welle sowie im Gehäuse. Mit diesen Dimensionen ist das Bauteil speziell für den Einsatz in schweren Industrieanlagen ausgelegt.
Durch den Entfall des Lagerkäfigs lässt sich die maximale Anzahl an Zylinderrollen im Querschnitt unterbringen. Diese lückenlose Bestückung steigert die radiale Tragfähigkeit im Vergleich zu Ausführungen mit Käfig. Infolge der Berührung benachbarter Wälzkörper eignet sich dieses System vor allem für hohe Lasten bei moderaten Drehzahlen.
Da das Lager weder integrierte Dichtungen noch Schmierbohrungen im Außenring besitzt, gelangt der Schmierstoff über die Gehäusekonstruktion an die Laufbahnen. Gleichzeitig müssen externe Gehäusedichtungen das Wälzlager vor Schmutz und Feuchtigkeit schützen, um vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +120 Grad. Innerhalb dieser Grenzwerte behalten die Werkstoffe ihre Formstabilität und Eigenschaften. Bei der Schmierstoffwahl müssen Anwender darauf achten, dass das gewählte Schmierfett oder Schmieröl ebenfalls für die jeweilige Betriebstemperatur im System spezifiziert ist.
Die Einstufung P0 beziehungsweise ABEC 1 entspricht der Standard-Normaltoleranz für Industrie-Wälzlager. Sie regelt die zulässigen Abweichungen bezüglich Maß-, Form- und Laufgenauigkeit. Für die meisten Großlagerungen bietet diese Klasse ein praxisgerechtes Verhältnis aus genauer Passung, Betriebssicherheit und standardisierter Montierbarkeit auf Wellen.
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