NU1040 -M1A-C3 Zylinderrollenlager von FAG
NU1040 -M1A-C3 Zylinderrollenlager von FAG

FAG

Zylinderrollenlager FAG NU1040 -M1A-C3

Technische Daten
 
Innendurchmesser
200 mm
Außendurchmesser
310 mm
Breite
51 mm
Rollenreihen
einreihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Messing-Massivkäfig, außenbordgeführt
Lagerluft
leicht erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Stromisolierung
keine
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
ohne Nut/Schmierbohrung
Bauform
Loslager, Innenring beidseitig herausnehmbar
Temperaturbereich
-30 bis +150°C
Gewicht
14,31 kg
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Zylinderrollenlager FAG NU1040 -M1A-C3
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Zylinderrollenlager FAG NU1040 -M1A-C3

Das FAG Zylinderrollenlager NU1040 -M1A-C3 (200x310x51 mm) nimmt hohe Radiallasten auf und gleicht axiale Längenänderungen als Loslager aus.

Das Zylinderrollenlager NU1040 -M1A-C3 ist ein einreihiges Radial-Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. In der Bauform NU besitzt der Außenring zwei feste Borde, während der Innenring bordlos ausgeführt ist. Dadurch lässt sich der Innenring beidseitig herausnehmen, was die getrennte Montage beider Lagerringe erleichtert. Ausgestattet mit einem außenbordgeführten Messing-Massivkäfig und der Toleranzklasse P0/PN führt dieses offene Lager zylindrische Rollen präzise auf der Laufbahn.

Wofür eignet sich das Zylinderrollenlager NU1040 -M1A-C3?

Die Bauform dient vorrangig als reines Loslager, wenn hohe Radialkräfte wirken und reine Axialverschiebungen der Welle gegenüber dem Gehäuse spannungsfrei ausgeglichen werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich bei hoch belasteten Industriegetrieben und Wellenlagerungen mit großem Lagerabstand. Da das Lager keine axialen Kräfte aufnimmt, kombiniert die Konstruktion diese Lagerung üblicherweise mit einem separaten Festlager auf der Gegen- oder Antriebsseite.

Was bedeuten der Messingkäfig und die C3-Lagerluft für den Betrieb?

Das Nachsetzzeichen M1A kennzeichnet einen massiven Käfig aus Messing, der am Außenring geführt wird. Diese Bauart eignet sich gut für erhöhte Schwingungen und hohe Drehzahlen. Das Kürzel C3 weist auf eine leicht vergrößerte Radiallagerluft im Ausgangszustand hin. Dieser zusätzliche Spielraum gleicht betriebsbedingte Erwärmungen oder enge Passungsübermaße aus, ohne dass die Rollen vorzeitig klemmen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius.

Welche Maße hat das Zylinderrollenlager NU1040 -M1A-C3?

Das Lager weist einen Bohrungsdurchmesser von 200 mm, einen Außendurchmesser von 310 mm sowie eine Breite von 51 mm auf. Es handelt sich um ein einreihiges Zylinderrollenlager in Standardtoleranz P0/PN bzw. ABEC 1.

Was zeichnet die Bauform NU bei diesem Lager aus?

Bei der Bauform NU besitzt der Außenring zwei feste Führungsborde, während der Innenring bordlos gefertigt ist. Der Innenring lässt sich dadurch beidseitig axial herausziehen. Das Lager fungiert als reines Loslager und gleicht thermische Längenänderungen der Welle im Betrieb aus.

Warum besitzt das Lager die Lagerluftklasse C3?

Die Kennzeichnung C3 steht für eine gegenüber dem Normalwert leicht vergrößerte Radiallagerluft. Sie trägt dazu bei, dass auch bei Erwärmung der Welle oder nach der Montage mit festen Passungen ein betriebsnotwendiger Spielraum erhalten bleibt.

Welche Eigenschaften bietet der Käfig M1A?

M1A bezeichnet einen Messing-Massivkäfig, der über den Außenring geführt wird. Der Werkstoff Messing bietet mechanische Stabilität bei Schwingungen sowie raschen Drehzahländerungen und führt die Wälzkörper vibrationsarm im Lager.

Wie wird das offene Lager geschmiert und abgedichtet?

Das Lager NU1040 besitzt keine integrierten Dichtungen sowie keine Nut oder Schmierbohrung im Außenring. Die Versorgung mit Schmierfett oder Schmieröl sowie der Schutz vor Verschmutzung erfolgen vollständig über die Gehäusekonstruktion der jeweiligen Maschine.

Welcher Temperaturbereich ist für das Lager zulässig?

Der zulässige Betriebsbereich erstreckt sich von -30 bis +150 Grad Celsius. Für den sicheren Lauf innerhalb dieser Spanne muss das verwendete Schmiermittel auf die jeweilige Betriebstemperatur und Viskositätsanforderung abgestimmt sein.

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