NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 18,06 € | 343,09 € |
| 5 | 36,12 € | 325,03 € |
Mit einer Bohrung von 110 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm sowie einer Breite von 53 mm nimmt dieses Wälzlager Querkräfte auf. Als Loslager gleicht die Konstruktion axiale Längenänderungen der Welle direkt im Lager aus. Die Ausführung entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 für standardisierte Maschinenlagerungen.
Dieses einreihige Zylinderrollenlager eignet sich für Lagerstellen mit reinen Radialkräften, bei denen thermische Ausdehnungen der Welle auftreten. Durch den beidseitig herausnehmbaren Innenring ermöglicht die Bauform NU eine zwangfreie axiale Verschiebung der Welle gegenüber dem Gehäuse. Der Einsatz erfolgt vor allem bei Wellenlagerungen mit Wärmedehnung in Kombination mit einem separaten Festlager, um axiale Verspannungen im Antriebsstrang zu vermeiden.
Die Kennzeichnung C4 weist auf eine vergrößerte radiale Lagerluft hin, die über der normalen Lagerluft liegt. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Rollen und Laufbahnen wirkt einem Klemmen des Lagers entgegen, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innenring und Außenring entstehen. Auch bei festen Passungen auf Welle und Gehäuse bleibt ausreichend Laufspiel erhalten, was zu einem gleichmäßigen Lauf beiträgt.
Die Bauform NU besitzt am Außenring zwei feste Borde, während der Innenring bordlos und beidseitig herausnehmbar ist. Dadurch nimmt das Lager ausschließlich radiale Kräfte auf. Es erlaubt eine axiale Verschiebung zwischen Welle und Gehäuse direkt im Lager, wodurch axiale Verspannungen infolge thermischer Längenausdehnungen der Welle vermieden werden können.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 110 mm, einen Außendurchmesser von 200 mm und eine Breite von 53 mm. Diese Abmessungen bestimmen den Einbauraum im Gehäuse sowie den erforderlichen Wellensitz. Vor dem Einbau sollten die Anschlussmaße der umgebenden Bauteile auf Maßhaltigkeit geprüft werden.
Eine Lagerluft der Gruppe C4 bezeichnet ein vergrößertes radiales Lagerspiel. Sie kommt zum Einsatz, wenn betriebsbedingte Erwärmung oder feste Passungen das Betriebsspiel im Lager verengen. Durch das vergrößerte Ausgangsspiel kann das Lager auch bei Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring ohne unzulässige Verspannung laufen.
Toleranzklasse P0 (äquivalent zu PN und ABEC 1) definiert die Standard-Grenzabmaße für Maß- und Laufgenauigkeit von Wälzlagern. Für gewöhnliche Industrieanwendungen bietet diese Genauigkeitsstufe eine funktionale Maßhaltigkeit bei wirtschaftlichem Fertigungsaufwand.
Der beidseitig herausnehmbare Innenring ermöglicht die getrennte Montage von Innen- und Außenring. Der Innenring lässt sich separat auf die Welle aufbringen, während der Außenring samt Rollensatz in das Gehäuse eingepasst wird. Beim anschließenden Fügen der Wellenbaugruppe gleiten die Komponenten passgenau zusammen.
Zylinderrollenlager weisen durch ihre zylindrischen Wälzkörper einen Linienkontakt zu den Laufbahnen auf, während Kugellager über einen Punktkontakt verfügen. Dadurch bieten Zylinderrollenlager bei gleichen Hauptabmessungen eine höhere radiale Tragfähigkeit und Steifigkeit. Lager der Bauform NU nehmen jedoch keine Axialkräfte auf, sondern dienen als reines Loslager.
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