NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 27,69 € | 526,13 € |
| 3 | 55,38 € | 498,44 € |
Es verfügt über eine Bohrung von 170 mm, einen Außendurchmesser von 310 mm sowie eine Breite von 52 mm. Durch den Linienkontakt zwischen Rollen und Laufbahnen bewältigt die Konstruktion hohe Radialbelastungen bei ausgeprägter Steifigkeit. Als Loslager gleicht diese Ausführung axiale Wellenausdehnungen im Betrieb direkt im Lager aus, wodurch störende Zwangskräfte vermieden werden.
Dieses Lager eignet sich vor allem für Getriebe und schwere Industrieantriebe, bei denen starke Radialkräfte und thermische Längenänderungen der Welle auftreten. Durch die Bauform NU stützt die Einheit keine Axialkräfte ab, sondern lässt Längsverschiebungen zwangfrei zu. Das trägt dazu bei, benachbarte Bauteile vor thermischen Verspannungen zu schützen.
Zudem erleichtert die Bauform Montage- und Instandhaltungsprozesse in Großmaschinen. Da der Innenring beidseitig herausnehmbar ist, lässt sich der Ring unabhängig vom Rollensatz auf die Welle aufziehen. Betriebe reduzieren dadurch den Montageaufwand und können Lagersitze bei Revisionen einfacher prüfen.
Der massive Messingkäfig führt die zylindrischen Wälzkörper auch bei starken Vibrationen und stoßartigen Belastungen exakt in der Rollenbahn. Messing zeichnet sich durch günstige Notlaufeigenschaften und hohe Festigkeit aus. Dies zahlt sich speziell in schweren Industriegetrieben aus, in denen dynamische Kräfte auf den Käfig einwirken.
In Kombination mit der Standard-Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) erfüllt die Einheit die regulären Präzisionsanforderungen des allgemeinen Maschinenbaus. Konstrukteure erhalten damit eine solide Basis für Anwendungen mit hohen Radialkräften, ohne aufwendige Sonderpassungen vorsehen zu müssen.
Mit einem Innendurchmesser von 170 mm, einem Außendurchmesser von 310 mm sowie einer Breite von 52 mm entspricht das Lager den Standardabmessungen des schweren Maschinenbaus. Diese Maße ermöglichen den passgenauen Einbau in Gehäuse und auf Wellensitze.
Bei der Bauform NU besitzt der Außenring zwei feste Borde, während der Innenring bordlos ausgeführt ist. Dadurch fungiert das Wälzlager als reines Loslager. Die Welle kann sich im Lagerinneren axial in beide Richtungen verschieben, was Wärmedehnungen ohne schädliche Verspannungen ausgleicht.
Der Messingkäfig führt die zylindrischen Rollen auf gleichmäßigem Abstand und stabilisiert deren Lauf entlang der Rollenbahnen. Messing widersteht hohen Beschleunigungskräften sowie Schwingungen und trägt zu einer hohen Betriebssicherheit im schweren Dauereinsatz bei.
Ein beidseitig herausnehmbarer Innenring erlaubt die getrennte Montage von Innenring und Außenring samt Rollenkranz. Monteure können den Innenring separat erwärmen und auf die Welle aufbringen, während der Außenring im Gehäuse montiert wird. Das vereinfacht den Einbau und vermeidet Montageschäden an den Wälzkörpern.
Das Produkt ist in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN gefertigt, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz deckt die Standardanforderungen im allgemeinen Industriemaschinenbau ab und definiert die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen für einen sicheren Betrieb in gängigen Gehäusesitzen.
Die Bauform NU ist ausschließlich zur Aufnahme von Radialkräften konstruiert. Weil der Innenring keine Borde besitzt, kann das Lager keine Kräfte in Längsrichtung der Welle abstützen. In Konstruktionen wird daher üblicherweise ein separates Festlager kombiniert, um auftretende Axiallasten aufzunehmen.
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