NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 9,22 € | 175,12 € |
| 5 | 18,43 € | 165,91 € |
Mit einer Bohrung von 60 mm, einem Außendurchmesser von 130 mm sowie einer Breite von 46 mm nimmt die Konstruktion hohe Radialkräfte auf. Als offenes Lager ausgelegt, arbeitet die Einheit in einem Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 mit normaler Radiallagerluft.
Als Loslager der Bauform NU besitzt diese Ausführung zwei feste Borde am Außenring, während der Innenring bordlos und beidseitig herausnehmbar ist. Konstruktionen nutzen diese Eigenschaft gezielt, um axiale Längenänderungen der Welle infolge thermischer Ausdehnung zwangfrei im Lagerinneren auszugleichen. Typische Einsatzfelder finden sich in hoch belasteten Radial-Lagerungsanordnungen, an denen hohe dauerhafte Querkräfte wirken und das Lager in einen Schmierkreislauf eingebunden wird.
Der integrierte Messingkäfig führt die zylindrischen Rollen verlässlich und zeichnet sich durch hohe Festigkeit sowie thermische Belastbarkeit aus. Im Vergleich zu Käfigen aus Blech widersteht der massive Werkstoff starken Vibrationen, wechselnden Drehzahlen und hohen Beschleunigungskräften. Da der Außenring ohne Nut und Schmierbohrung ausgeführt ist, erfolgt die Zuführung von Schmierfett oder Schmieröl seitlich. Bei der Montage erlaubt die Bauform, dass Innen- und Außenring getrennt voneinander auf Welle und Gehäuse montiert werden können.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 60 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm und eine Gesamtbreite von 46 mm. Dank der standardisierten Toleranzklasse P0/PN lässt sich die Komponente passgenau in Gehäusebohrungen und auf zylindrische Wellensitze einpassen.
Die Bauform NU kennzeichnet ein Loslager mit zwei festen Borden am Außenring und einem bordlosen Innenring. Der Innenring lässt sich beidseitig axial verschieben und komplett herausnehmen. Dadurch gleicht das Bauteil Wärmedehnungen der Welle reibungsarm aus, ohne axiale Zwangskräfte auf das Gehäuse oder benachbarte Lagerstellen zu übertragen.
Der Messingkäfig hält die zylindrischen Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Rollen untereinander. Messing weist gute Notlaufeigenschaften auf, dämpft mechanische Schwingungen und bleibt auch bei Betriebstemperaturen bis +150 Grad Celsius formstabil. Dies begünstigt den Einsatz unter anspruchsvollen Betriebsbedingungen mit Stoßbelastungen.
Da dieses Modell ohne integrierte Dichtungen sowie ohne Nut und Schmierbohrung im Außenring ausgeführt ist, muss die Schmierung extern erfolgen. Das Schmiermittel, Schmieröl oder Wälzlagerfett, wird dem Lagerraum direkt von der Seite zugeführt. Die umgebende Gehäusekonstruktion muss mit geeigneten Dichtelementen versehen sein, um Schmutzeintritt zu verhindern.
Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -30 bis +150 Grad Celsius. Sowohl die Wälzkörper als auch die Lagerringe und der Messingkäfig sind für dieses thermische Fenster ausgelegt. Bei der Auslegung der Lagerstelle ist darauf zu achten, dass der verwendete Schmierstoff ebenfalls für die im Betrieb auftretenden Temperaturen freigegeben ist.
Normale Radiallagerluft bezeichnet das herstellerseitige Radialspiel im Auslieferungszustand, ausgelegt für übliche Passungsverhältnisse und Standardbetrieb. Nach dem Aufpressen des Innenrings auf die Welle verringert sich dieses Spiel durch die Passungsüberdeckung, sodass im regulären Betriebszustand ein reibungsarmer Lauf resultiert.
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