FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 346,00 € | 6.574,01 € |
| 3 | 692,00 € | 6.228,01 € |
Das Zylinderrollenlager NNU4960 -S-K-M-SP von FAG bietet hohe radiale Tragfähigkeit bei Abmessungen von 300 x 420 x 118 mm mit konischer Bohrung.
Das Zylinderrollenlager NNU4960 -S-K-M-SP ist ein hochbelastbares Wälzlager des Herstellers FAG für Industrieanwendungen mit ausgeprägter Radialbelastung. Mit einem Innendurchmesser von 300 mm, einem Außendurchmesser von 420 mm und einer Breite von 118 mm nimmt das Lager erhebliche Kräfte im Betrieb auf. Konstruktionen im Großmaschinenbau profitieren von der gezielten Auslegung auf radiale Steifigkeit. Die offene Ausführung erlaubt eine flexible Einbindung in bestehende Schmierkonzepte. Durch den massiven Aufbau eignet sich die Einheit für anspruchsvolle Dauerbeanspruchungen.
Dieses Zylinderrollenlager kommt vorrangig bei stark belasteten Lagerungen im Großmaschinen- und Anlagenbau zum Einsatz. Durch die breite Kontaktfläche eignet sich die Ausführung für Anwendungen, bei denen schwere Radialkräfte mit hoher Stützwirkung aufgenommen werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich in hoch belasteten Industriegetrieben und Großwellenlagerungen. Hierbei unterstützt das Lager eine präzise Führung unter kontinuierlicher Beanspruchung.
Die konische Bohrung ermöglicht eine definierte Einstellung des Lagerspiels während der Montage auf einem kegeligen Wellensitz. Durch das axiale Aufschieben lässt sich die Lagerluft kontrolliert an die betrieblichen Vorgaben anpassen. Dies erleichtert den fachgerechten Einbau und späteren Ausbau bei Instandhaltungsarbeiten. Konstruktiv ist dabei eine exakte Abstimmung der Anschlussmaße auf die Kegelform der Bohrung erforderlich.
Das Lager besitzt einen Bohrungsdurchmesser von 300 mm, einen Außendurchmesser von 420 mm sowie eine Baubreite von 118 mm. Diese Maße definieren den Platzbedarf im Gehäuse und bestimmen die Auslegung der Anschlusskonstruktion für Wellen und Gehäusebohrungen im industriellen Maschinenbau.
Eine konische Bohrung dient der genauen Regulierung des Lagerbetriebsspiels bei der Montage. Indem der Innenring kontrolliert axial auf einen kegeligen Zapfen geschoben wird, weitet er sich geringfügig auf. Dadurch lässt sich die gewünschte Vorspannung oder Restlagerluft gezielt justieren.
Zylinderrollenlager dieser Bauart sind primär auf die Aufnahme sehr hoher radialer Kräfte ausgelegt. Die linienförmige Berührung zwischen den Zylinderrollen und den Laufbahnen bietet eine hohe radiale Steifigkeit. Reine Radiallasten werden dadurch formstabil und mit gleichmäßiger Kraftverteilung auf die Anschlusskonstruktion abgestützt.
Da das Lager ohne integrierte Dichtungen gefertigt ist, erfolgt die Versorgung mit Schmierstoff über das Gehäusesystem der Anwendung. Je nach Betriebsanforderung und Drehzahl kommt eine Ölschmierung oder Fettschmierung zum Einsatz. Externe Gehäusedichtungen dienen dabei dem Schutz vor Schmutzeintrag.
Aufgrund der Dimensionen erfordert die Montage geeignete Hebezeuge sowie kontrollierte Montageverfahren. Der Einbau sollte gleichmäßig und ohne direkte Schlageinwirkung auf die Ringe erfolgen, um Beschädigungen der Laufbahnen zu vermeiden. Zudem empfiehlt sich absolute Sauberkeit im gesamten Montageumfeld.
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