FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 4,93 € | 93,68 € |
| 20 | 9,86 € | 88,75 € |
Das Zylinderrollenlager NU2307 -E-XL-M1-C3 von FAG nimmt als einreihiges Loslager mit den Maßen 35x80x31 mm hohe Radialkräfte im Maschinenbau auf.
Das Zylinderrollenlager NU2307 -E-XL-M1-C3 ist ein einreihiges Radial-Wälzlager, das für hohe radiale Belastungen konstruiert ist. Bei der Bauform NU führt der Außenring den Rollensatz zwischen zwei festen Borden, während der Innenring bordlos ausgeführt ist. Diese Bauart ermöglicht eine voneinander getrennte Montage beider Lagerringe und gleicht axiale Längenänderungen der Welle direkt im Lager aus. Der Außenring ist ohne Nut sowie ohne Schmierbohrung gefertigt.
Diese Bauform dient vorrangig Lagerungen, bei denen hohe Radialkräfte aufgenommen und thermisch bedingte Längenänderungen der Welle ausgeglichen werden müssen. Als Loslager erlaubt die NU-Konstruktion eine axiale Relativverschiebung zwischen Welle und Gehäuse in beiden Richtungen. Häufige Einsatzbereiche finden sich in industriellen Antrieben und Wellenführungen, bei denen Lagerringe separat auf Welle und in das Gehäuse gefügt werden.
Die Angabe C3 kennzeichnet eine vergrößerte radiale Lagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Das interne Spiel zwischen den Zylinderrollen und den Laufbahnen bietet Raum für wärmebedingte Ausdehnungen im laufenden Betrieb. Zudem gleicht die Lagerluft C3 feste Passungen auf Welle oder Gehäuse aus, sodass das Lager auch bei Presssitzen frei abrollen kann und Verspannungen vermieden werden.
Das Lager verfügt über eine Bohrung von 35 mm, einen Außendurchmesser von 80 mm und eine Breite von 31 mm. Diese Hauptabmessungen erlauben die Integration in genormte Maschinengehäuse und bieten durch den breiten Querschnitt eine hohe radiale Belastbarkeit.
Der Außenring besitzt zwei feste Borde zur Führung der Rollen, während der Innenring bordlos ist. Dadurch kann sich der Innenring gegenüber dem Außenring axial in beide Richtungen frei verschieben. Dies verhindert unzulässige Axialkräfte bei Wärmeausdehnung der Welle.
Der bordlose Innenring lässt sich komplett aus der Baugruppe herausziehen. Dadurch können Innenring und Außenring getrennt voneinander auf die Welle beziehungsweise in das Gehäuse eingepresst werden. Dies erleichtert die Montage sowie spätere Wartungsarbeiten erheblich.
Eine C3-Lagerluft empfiehlt sich, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse entstehen oder feste Passungen gewählt werden. Das vergrößerte Radialspiel trägt dazu bei, dass das Lager nach dem Fügen und bei betriebsbedingter Erwärmung frei drehen kann.
Der Außenring dieses Lagers ist ohne Nut und ohne Schmierbohrung gefertigt. Die Zufuhr des Schmiermittels erfolgt stirnseitig in das Lager. Dies ist bei der Konstruktion des Gehäuses sowie bei der Planung der Nachschmierung zu berücksichtigen.
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