NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 12,12 € | 230,37 € |
| 5 | 24,25 € | 218,24 € |
Das Zylinderrollenlager NU319 WC3 von NSK ist ein einreihiges Loslager mit 95 mm Bohrung, Stahlblechkäfig und vergrößerter C3-Lagerluft für hohe Radialkräfte.
Das Zylinderrollenlager NU319 WC3 nimmt als offenes Wälzlager hohe Radiallasten auf. Durch die Linienberührung der zylindrischen Rollen zeichnet sich die Bauform durch eine hohe Steifigkeit aus. NSK fertigt dieses Modell in der Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1). Da der Außenring feste Borde besitzt, während der Innenring bordlos ausgeführt ist, lässt sich der Innenring beidseitig herausnehmen.
Die Lagereinheit ist für Lagerstellen konzipiert, an denen reine Radialkräfte wirken und axiale Wellenverschiebungen ausgeglichen werden müssen. Als Loslager gleicht die Konstruktion thermische Längenänderungen der Welle im Lagerinneren aus. Gleichzeitig erlaubt die zerlegbare Bauweise die getrennte Montage von Innen- und Außenring, was den Einbau bei festen Passungsverhältnissen erleichtert.
Die Ausführung mit der Lagerluftklasse C3 verfügt über eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser zusätzliche Spielraum wirkt einem Verspannen der Wälzkörper entgegen, wenn im laufenden Betrieb Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen die Lagerluft verringern. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Rollen auf gleichmäßigem Abstand und eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad. Da das Lager ungedichtet ist, erfolgt die Schmierung extern über das umgebende Gehäuse mit Fett oder Öl.
Mit einem Innendurchmesser von 95 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm und einer Gesamtbreite von 45 mm entspricht die Ausführung standardisierten Hauptabmessungen für Zylinderrollenlager. Durch diese definierten Maße lässt sich das Bauteil passgenau in entsprechende Gehäusebohrungen und auf passende Wellensitze montieren.
Die Kennzeichnung NU steht für zwei feste Borde am Außenring und einen bordlosen Innenring. Der Innenring lässt sich dadurch beidseitig herausziehen. Diese Bauart fungiert als reines Loslager, wodurch axiale Wellenbewegungen direkt zwischen den Zylinderrollen und der Innenringlaufbahn ohne axiale Zwangsspannungen aufgenommen werden.
Die Angabe C3 kennzeichnet eine vergrößerte radiale Lagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieses Radialspiel dient als Ausgleichsreserve, falls sich Welle und Lagerringe im Betrieb erwärmen oder enge Passungsübermaße den Innenring aufweiten. Die vergrößerte Lagerluft trägt dazu bei, dass die Wälzkörper auch unter thermischer Belastung frei abrollen.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad. Die thermische Einsatzgrenze wird durch den Stahlblechkäfig sowie die Dimensionsstabilität der Lagerringe bestimmt. Für den störungsfreien Betrieb innerhalb dieses Bereichs ist ein Schmierstoff zu wählen, der die erforderliche Schmierwirkung bei den vorliegenden Betriebstemperaturen erbringt.
Mangels integrierter Dichtungen erfordert das offene Lager eine externe Gehäuseabdichtung, beispielsweise durch Radial-Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen. Die Schmierung des Wälzlagers erfolgt je nach Umgebungs- und Gehäusekonstruktion über ein Ölbad, eine Umlaufschmierung oder eine regelmäßige Nachfettung.
Gefertigt ist das Modell in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz deckt gängige Präzisionsanforderungen im allgemeinen Maschinenbau ab und definiert standardisierte Maß-, Form- und Lauftoleranzen für die industrielle Anwendung.
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