FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 290,32 € | 5.516,01 € |
| 3 | 580,64 € | 5.225,69 € |
Das Zylinderrollenlager NU2256 -E-M1A von FAG nimmt als Loslager mit den Maßen 280x500x130 mm hohe Radialkräfte im schweren Maschinenbau auf.
Das Zylinderrollenlager NU2256 -E-M1A ist ein einreihiges Wälzlager des Herstellers FAG für anspruchsvolle industrielle Einsatzbedingungen. Mit einer Bohrung von 280 mm, einem Außendurchmesser von 500 mm sowie einer Breite von 130 mm nimmt die Konstruktion hohe Radialkräfte auf. Da Zylinderrollen über einen Linienkontakt verfügen, bieten sie im Vergleich zu Kugellagern eine höhere Tragfähigkeit und Steifigkeit. Die Ausführung als Loslager erlaubt zudem zwangfreie axiale Verschiebungen der Welle im Gehäuse.
Dieses Lager kommt vor allem in hochbelasteten Industrieanwendungen und mechanischen Großantrieben zum Einsatz. In solchen Konstruktionen treten hohe Radiallasten auf, die durch die breite Kontaktfläche der zylindrischen Wälzkörper aufgenommen werden. Da der Innenring beidseitig herausnehmbar ist, gleicht das Loslager betriebsbedingte Längenausdehnungen von Wellen aus. Der Einbau empfiehlt sich an Lagerstellen, an denen thermische Längenänderungen ohne innere Verspannungen kompensiert werden müssen.
Der Messing-Massivkäfig führt die Rollen präzise und stützt sich am Außenring ab. Diese bordgeführte Bauweise (Kennzeichnung M1A) dient auch bei hohen Drehzahlen, Vibrationen oder Stoßbelastungen einem ruhigen Lauf. Bei der Konstruktion ist zu berücksichtigen, dass der Außenring ohne Nut und Schmierbohrung ausgeführt ist. Die Zuführung des Schmierstoffs erfolgt daher über das Gehäuse oder von der Stirnseite her. Zudem vereinfacht der separat montierbare Innenring den Ein- und Ausbau schwerer Wellen.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 280 mm, einen Außendurchmesser von 500 mm und eine Baubreite von 130 mm. Diese Dimensionen definieren ein massives Großwälzlager für schwere Industrieanwendungen. Prüfen Sie vor dem Einbau den Wellensitz sowie die Gehäusebohrung auf Passgenauigkeit zu diesen Abmessungen.
Bei der Bauform NU verfügt der Außenring über zwei feste Borde, während der Innenring bordlos und beidseitig herausnehmbar ist. Das Lager fungiert als reines Loslager. Es nimmt ausschließlich radiale Belastungen auf und ermöglicht relative axiale Verschiebungen zwischen Welle und Gehäuse in beide Richtungen.
Der Zusatz M1A beschreibt einen massiven Messingkäfig, der am Außenring bordgeführt wird. Diese Führung am festen Bord verleiht dem Wälzkörpersatz hohe Führungsgenauigkeit. Sie eignet sich für anspruchsvolle Betriebszustände mit erhöhten Drehzahlen, starken Vibrationen oder wechselnden Drehmomenten in Großmaschinen.
Da der Außenring dieses Lagers ohne Nut und Schmierbohrung gefertigt ist, gelangt der Schmierstoff seitlich an die Wälzkörper. Je nach Anlagenkonstruktion erfolgt die Versorgung über ein Ölumlaufsystem oder eine gezielte Fettschmierung über den Lagersitz. Eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung schützt die Kontaktflächen vor vorzeitigem Verschleiß.
Die Bauart mit herausnehmbarem Innenring erleichtert die Montage und Demontage bei Großlagern erheblich. Innenring und Außenring mit Rollenkranz lassen sich getrennt auf Welle und im Gehäuse montieren. Zudem können thermische Längenänderungen der Welle ungehindert axial durch das Lager gleiten, ohne Axialkräfte aufzubauen.
Zylinderrollenlager dieser Bauart übertragen ausschließlich radiale Kräfte. Axialkräfte können sie konstruktionsbedingt nicht abstützen, da der Innenring keine bordseitige Führung aufweist. Für die axiale Fixierung der Welle ist an anderer Stelle der Lagerung ein separates Festlager, etwa ein Schrägkugellager oder Pendelrollenlager, erforderlich.
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