SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 2,43 € | 46,19 € |
| 30 | 4,86 € | 43,76 € |
Das Zylinderrollenlager RNU305 von SKF spart Bauraum durch den Verzicht auf einen Innenring bei Maßen von 35x62x17 mm.
Das Zylinderrollenlager RNU305 von SKF ist ein einreihiges Wälzlager, das für hohe radiale Kräfte ausgelegt ist. Die Bauform RNU besitzt keinen eigenen Innenring; die Rollen laufen direkt auf der Welle. Mit 35 mm Bohrung unter den Rollen, 62 mm Außendurchmesser und 17 mm Breite eignet sich die Ausführung für Bauräume mit begrenztem radialem Platzangebot. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad Celsius.
Die Ausführung kommt in Lagerungen mit hohen Radiallasten und begrenztem radialem Bauraum zum Einsatz, bei denen die Welle selbst als Laufbahn fungiert. Durch den Linienkontakt der Zylinderrollen nimmt das Lager hohe Radialkräfte auf. Da der Außenring fest mit dem Rollenkranz verbunden ist, lässt sich die Baueinheit bei Montage und Wartung axial verschieben oder separat montieren.
Weil das Zylinderrollenlager RNU305 ohne Innenring konstruiert ist, übernimmt die Gegenlauffläche auf der Welle dessen Funktion. Die Wellenlaufbahn erfordert eine gehärtete und feingeschliffene Lauffläche. Das Lager verfügt über normale Radiallagerluft, Maßgenauigkeit nach P0 bzw. ABEC 1 sowie Laufgenauigkeit nach P6 bzw. ABEC 3. Da es sich um ein offenes Lager ohne Dichtung und ohne Schmiernut handelt, ist eine externe Schmierstoffversorgung und Abdichtung der Lagerstelle einzuplanen.
Kennzeichnend für diese Ausführung ist der Aufbau ohne separaten Innenring: Die zylindrischen Rollen werden im Stahlblechkäfig direkt im Außenring geführt und rollen unmittelbar auf dem Wellenzapfen ab. Diese Konstruktion spart radialen Bauraum ein und ermöglicht die Aufnahme hoher Radiallasten bei kompakten Außenabmessungen.
Mit einer Bohrung von 35 mm unter den Rollen, einem Außendurchmesser von 62 mm und einer Breite von 17 mm entspricht das Lager standardisierten Hauptabmessungen. Durch den Wegfall des Innenrings kann bei vorgegebenem Gehäusemaß ein größerer Wellendurchmesser gewählt werden, was die Steifigkeit der Welle begünstigt.
Der Verzicht auf einen Innenring ermöglicht den Einsatz einer steiferen Welle bei gleichem Gehäusebauraum oder reduziert das radiale Gesamtmaß der Lagerstelle. Voraussetzung dafür ist eine gehärtete und feingearbeitete Lauffläche direkt auf der Welle, die geometrisch die Aufgabe des Innenrings übernimmt.
Die Ausführung kombiniert eine Maßgenauigkeit der Klasse P0 (ABEC 1) mit einer erhöhten Laufgenauigkeit der Klasse P6 (ABEC 3). Die P6-Laufgenauigkeit unterstützt einen präzisen Rundlauf der Wälzkörper, während die standardisierten P0-Toleranzen der Außenabmessungen den Einbau im Gehäuse erleichtern.
Für den Betrieb des Lagers ist ein Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius spezifiziert. Die Komponenten aus Wälzlagerstahl und der integrierte Stahlblechkäfig sind auf diese thermischen Bedingungen ausgelegt. Die Schmierstoffauswahl muss auf die jeweilige Betriebstemperatur der Lagerstelle abgestimmt sein.
Als offene Lagerausführung ohne integrierte Dichtscheiben sowie ohne Schmiernut im Außenring benötigt das Lager eine externe Schmiermittelzufuhr. Die Schmierung erfolgt über das Gehäusesystem, beispielsweise per Ölbad oder Fettfüllung, kombiniert mit einer anwendungsspezifischen externen Abdichtung.
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