FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 55,16 € | 1.048,05 € |
| 3 | 110,32 € | 992,89 € |
Das Zylinderrollenlager N324 -E-XL-M1-C3 von FAG bietet mit 120x260x55 mm hohe radiale Tragfähigkeit als zerlegbares Loslager für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das Zylinderrollenlager N324 -E-XL-M1-C3 von FAG ist ein einreihiges Rollenlager für schwere radiale Lasten im industriellen Dauereinsatz. Mit einem Bohrungsdurchmesser von 120 mm, einem Außendurchmesser von 260 mm und einer Baubreite von 55 mm nimmt dieses Wälzlager erhebliche Querkräfte auf. Die Ausführung als N-Bauform besitzt feste Borde am Innenring, während der Außenring bordlos ausgeführt ist. Dadurch lässt sich der Außenring beidseitig abnehmen, was sowohl die Montage vereinfacht als auch axiale Längenänderungen der Welle im Betrieb ausgleicht.
Dieses einreihige Zylinderrollenlager fungiert als reines Loslager an Lagerstellen mit reiner Radialbelastung und geforderter axialer Verschiebbarkeit. Wenn sich Wellen durch thermische Einflüsse oder mechanische Lasten im Betrieb axial ausdehnen, gleiten die zylindrischen Rollen auf der bordlosen Außenringlaufbahn ohne Zwangsspannungen ab. Durch die offene Bauweise ohne Dichtungen lässt sich das Lager passend in bauseitige Schmiersysteme einbinden. Konstrukteure nutzen diese Variante bevorzugt dort, wo präzise Führung und hohe Querkraftaufnahme zusammenkommen.
Der integrierte Massivkäfig aus Messing bietet hohe Stabilität bei starken Schwingungen, hohen Beschleunigungen und anspruchsvollen Umgebungsbedingungen. Gleichzeitig gleicht die vergrößerte Radiallagerluft C3 thermische Ausdehnungen bei Betriebstemperaturen zwischen -30 und +150 Grad aus. Auch strammere Passungen an Welle und Gehäuse führen so nicht zu schädlichen Vorspannungen im Wälzkörperverband. Mit der Normaltoleranz P0 beziehungsweise ABEC 1 erfüllt das Lager die gängigen Präzisionsanforderungen im industriellen Anlagenbau. Schmierstoff und Gehäuseabdichtung sind vor dem Einbau passend aufeinander abzustimmen.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 120 mm, einen Außendurchmesser von 260 mm und eine Breite von 55 mm. Diese genormten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in Gehäuse und auf Wellen mit entsprechender Maßauslegung. Als offenes, einreihiges Wälzlager verfügt es über keine integrierten Dichtscheiben und ist für schwere radiale Lastaufnahmen konzipiert.
Die Kennzeichnung N steht für ein Loslager mit zwei festen Borden am Innenring und einem bordlosen Außenring. Der Außenring lässt sich zu beiden Seiten hin abziehen, was die getrennte Montage von Innen- und Außenring erleichtert. Im Betrieb gleicht diese Bauform axiale Längenänderungen der Welle gegenüber dem Gehäuse zwanglos direkt im Lager aus.
Die Bezeichnung C3 steht für eine gegenüber der Normalluft vergrößerte Radiallagerluft im unverbauten Zustand. Diese Ausführung wirkt einem unzulässigen Verringern des internen Lagerspiels bei starker Erwärmung oder durch feste Passungsübermaße an Welle und Gehäuse entgegen. Dadurch bleibt die Leichtgängigkeit der Wälzkörper auch bei thermischer Belastung erhalten.
Der Werkstoff Messing verleiht dem Käfig eine hohe mechanische Festigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen stoßartige Belastungen oder Vibrationen. Messingkäfige eignen sich besonders für anspruchsvolle Betriebsbedingungen mit erhöhten dynamischen Kräften. Sie führen die Zylinderrollen präzise und zeigen auch bei höheren Betriebstemperaturen ein formstabiles Führungsverhalten.
Das Zylinderrollenlager ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Innerhalb dieser Grenzen bleiben die Formstabilität der Lagerkomponenten und das Führungsverhalten des Messingkäfigs erhalten. Bei der Wahl des Schmierstoffs ist darauf zu achten, dass das eingesetzte Schmierfett oder Schmieröl diesen Temperaturbereich ebenfalls stabil abdeckt.
Da das Lager keine integrierten Dichtungen aufweist, erfolgt die Schmierung über die umgebende Gehäusekonstruktion. Je nach Drehzahl und Konstruktion lässt sich das Bauteil mit Schmieröl oder Schmierfett betreiben. Um Schmutz und Feuchtigkeit fernzuhalten, sind externe Dichtungselemente wie Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen im Gehäusedeckel vorzusehen.
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