NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 16,34 € | 147,06 € |
Das Zylinderrollenlager NU2218 WC3 von NSK mit den Maßen 90x160x40 mm fungiert als Loslager für hohe Radialkräfte bei erhöhter C3-Lagerluft.
Das Zylinderrollenlager NU2218 WC3 von NSK nimmt als einreihiges Wälzlager hohe radiale Kräfte auf. Durch die Abmessungen von 90 mm Bohrung, 160 mm Außendurchmesser und 40 mm Breite eignet sich die Konstruktion für schwere Wellenlagerungen im industriellen Maschinenbau. NSK fertigt dieses Lager in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand. Das offene Lager deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ab.
Dieses Wälzlager dient primär als Loslager auf rotierenden Wellen, bei denen thermisch bedingte Längenänderungen zwangfrei ausgeglichen werden müssen. Die Bauform NU zeichnet sich durch zwei feste Borde am Außenring und einen bordlosen Innenring aus. Dadurch lässt sich der Innenring beidseitig herausnehmen, was die getrennte Montage von Welle und Gehäuse erleichtert. Der Einsatz erfolgt in Maschinenkonstruktionen, bei denen rein radiale Führungsaufgaben gefordert sind.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte radiale Lagerluft gegenüber der Standardausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen den Rollen und den Laufbahnen wirkt einem Klemmen des Lagers entgegen, falls im laufenden Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring entstehen. Zudem gleicht die C3-Lagerluft das radiale Übermaß aus, das bei festen Presspassungen auf der Welle oder im Gehäuse auftritt. Konstrukteure wählen diese Variante gezielt für thermisch anspruchsvolle Betriebszustände.
Mit 90 mm Bohrung, 160 mm Außendurchmesser und 40 mm Breite deckt das Lager definierte Einbauräume ab. Diese Hauptabmessungen bestimmen den passgenauen Sitz auf der Welle sowie in der Gehäusebohrung. Durch die einreihige Rollenanordnung bietet das Bauteil eine kompakte Bauweise bei hoher radialer Belastbarkeit.
Bei der Bauart NU verfügt der Außenring über zwei feste Führungsborde, während der Innenring bordlos gefertigt ist. Dadurch lässt sich der Innenring axial in beide Richtungen frei verschieben und vollständig herausnehmen. Das Lager fungiert als reines Loslager und gleicht axiale Längenänderungen der Welle direkt im Wälzkörpersystem aus.
Durch die C3-Klassifizierung weist das Lager im Anlieferungszustand ein vergrößertes Radialspiel auf als die Normalgruppe. Dies kompensiert die Verengung des Lagerspiels bei strammen Passungen auf Welle und Gehäuse. Ebenso fängt die vergrößerte Lagerluft betriebsbedingte Temperaturgefälle zwischen Innen- und Außenring ab, ohne dass es zu Verspannungen kommt.
Da das Zylinderrollenlager offen ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, erfordert die Lagerstelle eine externe Abdichtung der Umgebungskonstruktion. Das Bauteil lässt sich flexibel mit Schmierfett oder Schmieröl schmieren. Anwender führen das Schmiermittel seitlich zu, da der Außenring ohne zusätzliche Nut oder Schmierbohrung gefertigt ist.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad. Sowohl der verbaute Stahlblechkäfig als auch die formstabilen Lagerringe sind für diese thermischen Bedingungen vorbereitet. Anwender sollten sicherstellen, dass das eingesetzte Schmiermittel sowie vorgeschaltete externe Gehäusedichtungen für das jeweilige Temperaturniveau spezifiziert sind.
Im Betrieb trennt der Stahlblechkäfig die zylindrischen Rollen voneinander und führt sie parallel zur Rotationsachse. Dies verhindert die direkte Berührung der Wälzkörper, reduziert innere Reibung und vermindert die Wärmeentwicklung im Wälzlagersystem. Das gepresste Stahlblech verbindet ein geringes Eigengewicht mit mechanischer Formstabilität.
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