INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 30 | 7,54 € | 67,91 € |
Das vollrollige Zylinderrollenlager RSL183012 von INA bietet als offenes Wälzlager ohne Außenring eine hohe radiale Tragfähigkeit bei kompaktem Bauraum (60x86,74x26 mm).
Das einreihige Zylinderrollenlager RSL183012 von INA ist ein Radialrollenlager für industrielle Anwendungen. Mit einer Bohrung von 60 mm, einem Außendurchmesser von 86,74 mm über den Rollensatz sowie einer Breite von 26 mm nimmt das Lager hohe radiale Kräfte auf engem Raum auf. Durch den Verzicht auf einen Außenring läuft der Rollensatz direkt in der entsprechend gehärteten Gehäusebohrung. Diese Bauform dient gezielt der Reduzierung von Gewicht und Bauraum in Antriebssystemen.
Dieses Radialrollenlager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo hohe radiale Belastungen auftreten und der Einbauraum stark begrenzt ist. Da das Lager vollrollig ausgeführt ist, nutzt es die maximale Anzahl an Zylinderrollen für eine hohe radiale Steifigkeit. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie im Getriebebau. Voraussetzung für den Betrieb ist eine gehärtete und feinstbearbeitete Laufbahn im umgebenden Gehäuse, welche die Funktion des Außenrings übernimmt.
Die Ausführung als vollrolliges Lager bedeutet den Verzicht auf einen Käfig. Dadurch finden mehr tragende Rollen im Querschnitt Platz, was eine hohe radiale Tragfähigkeit bei moderaten Drehzahlen ermöglicht. Das Zylinderrollenlager RSL183012 besitzt eine normale Radiallagerluft und ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad ausgelegt. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, erfolgen Schmierstoffversorgung und Schutz vor Verunreinigungen über die umgebende Konstruktion.
Dieses einreihige Lager weist einen Innendurchmesser von 60 mm und eine Breite von 26 mm auf. Das Hüllkreis-Außenmaß über den Zylinderrollensatz beträgt 86,74 mm. Da kein eigener Außenring vorhanden ist, bestimmt dieser Durchmesser zusammen mit der Gehäusebohrung das radiale Betriebsspiel der Lagerstelle.
Der Verzicht auf den Außenring ermöglicht besonders kompakte Konstruktionen, bei denen die Zylinderrollen direkt auf der gehärteten Innenwand des Gehäuses abrollen. Dadurch sparen Konstrukteure radialen Bauraum sowie rotierende Masse ein. Die Gehäusebohrung muss dafür bezüglich Härte und Oberflächengüte als adäquate Wälzlagerlaufbahn ausgeführt sein.
Bei einer vollrolligen Ausführung sind keine trennenden Käfigelemente zwischen den Zylinderrollen verbaut. Der freie Raum wird komplett mit Wälzkörpern gefüllt, was die wirksame Kontaktfläche erhöht. Dies maximiert die radiale Tragfähigkeit, führt jedoch durch den direkten Kontakt der Rollen zu höheren Reibungsverlusten bei gesteigerten Drehzahlen.
Für das Lager ist ein Betriebstemperaturbereich von -30 bis +120 Grad spezifiziert. Innerhalb dieser thermischen Grenzen bleibt die Maßhaltigkeit der Wälzkörper erhalten. Bei der Auslegung der Lagerstelle ist auf eine Schmierstoffwahl zu achten, die für diesen Einsatzbereich freigegeben ist und thermische Schwankungen toleriert.
Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtungen handelt, muss die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit über die umgebende Baugruppe erfolgen. Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen im Gehäusedeckel schützen den Rollensatz vor Partikeln und tragen dazu bei, den Austritt des Schmierstoffs zu verhindern.
Das Modell ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Bei Lagern ohne Außenring entsteht das tatsächliche Betriebsspiel erst nach dem Einbau durch die Passung auf der Welle sowie den Durchmesser der Gegenlaufbahn im Gehäuse. Eine präzise Fertigung der Anschlussmaße ist daher essenziell.
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