SKF
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Das Zylinderrollenlager NNU4924 B/SPC3W33 von SKF bietet hohe radiale Steifigkeit mit SP-Präzision, vergrößerter C3-Lagerluft und Schmiernut bei 120x165x45 mm.
Das zweireihige Zylinderrollenlager NNU4924 B/SPC3W33 von SKF ist ein offenes Präzisionswälzlager für Industrieanwendungen mit hohen Radiallasten. Mit einer Bohrung von 120 mm, einem Außendurchmesser von 165 mm sowie einer Breite von 45 mm nimmt diese Baueinheit erhebliche Radialkräfte auf. Der solide Messingkäfig führt die Zylinderrollen präzise und eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad Celsius. Die Loslager-Ausführung kommt an Lagerstellen zum Einsatz, die eine reine Radialkraftaufnahme erfordern.
Die Bauform stützt durch die zweireihige Rollenanordnung radiale Belastungen steif ab und eignet sich für Anwendungen mit präziser Wellenführung. Weil der Innenring beidseitig herausnehmbar ist, fungiert die Konstruktion als reines Loslager. Längenänderungen der Welle infolge thermischer Dehnung gleicht das Lager spannungsfrei im Inneren aus. Die Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring erleichtert dabei die gezielte Schmierstoffversorgung im laufenden Betrieb.
Die Toleranzklasse SP kennzeichnet eine erhöhte Maß- und Rundlaufgenauigkeit für Lagerungen mit anspruchsvollen Genauigkeitsanforderungen. Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte radiale Lagerluft. Dieser Spielraum zwischen Rollen und Laufbahn kompensiert Maßänderungen bei Erwärmung im Bereich zwischen -30 und +150 Grad Celsius oder bei festen Passungssitzen. Als offenes Lager erfordert die Ausführung eine saubere Einbauumgebung sowie eine externe Abdichtung des Gehäuses.
Mit einer Bohrung von 120 mm, einem Außendurchmesser von 165 mm und einer Gesamtbreite von 45 mm weist das Zylinderrollenlager standardisierte Hauptabmessungen auf. Durch diesen Querschnitt eignet sich die Einheit für kompakte Bauräume mit hohen Anforderungen an radiale Tragfähigkeit. Die Abmessungen ermöglichen zudem den unkomplizierten Einbau in entsprechende Gehäusesitze.
Beim NNU4924 lässt sich der Innenring beidseitig herausnehmen, sodass keine axialen Kräfte übertragen werden. Diese Bauform nimmt ausschließlich radiale Lasten auf und gestattet der Welle eine freie axiale Verschiebung. Auf diese Weise gleicht das Lager Verspannungen aus, die durch temperaturbedingte Längenausdehnungen rotierender Wellen entstehen können.
Eine umlaufende Schmiernut mit radialen Schmierbohrungen im Außenring kennzeichnet das Nachsetzzeichen W33. Diese Konstruktion erleichtert das Nachschmieren im eingebauten Zustand, da das Schmiermittel direkt zwischen die beiden Rollenreihen gelangt. Dadurch verteilt sich der Schmierstoff gleichmäßig auf Käfig und Wälzkörper, was einem vorzeitigen Verschleiß entgegenwirkt.
Mit der Toleranzklasse SP weist das Lager eine reduzierte Maß- und Lauftoleranz gegenüber Standardlagern auf. Konstruktionen mit besonders präziser Wellenführung profitieren von dieser Genauigkeitsklasse. Die engen Fertigungstoleranzen minimieren Rundlauffehler und unterstützen eine gleichmäßige Lastverteilung über beide Rollenreihen des Wälzlagers.
Für dieses Zylinderrollenlager ist ein Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius spezifiziert. Dank des Messingkäfigs und des Verzichts auf integrierte Dichtungen aus Kunststoff bleibt das Lager über diesen gesamten Bereich formstabil. Schmierstoffe sollten entsprechend auf die tatsächlich im Betrieb auftretende Temperatur abgestimmt werden.
Da diese Variante ohne integrierte Dichtungen geliefert wird, übernehmen Gehäusedeckel oder externe Dichtsysteme den Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit. Zudem hält eine abgestimmte Gehäuseabdichtung das Schmiermittel in der Lagerstelle. Eine saubere Montageumgebung trägt dazu bei, Schäden durch das Eindringen von Fremdkörpern zu verhindern.
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