NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 5,14 € | 97,64 € |
| 30 | 10,27 € | 92,51 € |
Das Zylinderrollenlager N212 WC3 von NSK (60x110x22 mm) nimmt als offenes Loslager hohe Radialkräfte auf und ermöglicht axialen Längenausgleich.
Das Zylinderrollenlager N212 WC3 ist ein einreihiges Wälzlager für Anwendungen mit ausgeprägten Radialbelastungen. In der Bauform N führt der Innenring mit zwei festen Borden den Rollensatz, während der bordlose Außenring beidseitig abziehbar bleibt. NSK fertigt dieses Modell mit einem widerstandsfähigen Stahlblechkäfig sowie der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Dank der offenen Konstruktion lässt sich das Lager flexibel in bestehende Schmiersysteme integrieren und unterstützt einen Temperaturbereich von -30 bis +150 °C.
Dieses Lager kommt vorrangig an Lagerstellen zum Einsatz, an denen reine Radialkräfte aufgenommen werden und axiale Längenänderungen der Welle auszugleichen sind. Durch den beidseitig abnehmbaren Außenring fungiert die Einheit als Loslager ohne axiale Tragfähigkeit. Die Rollen können sich gegenüber der Außenringlaufbahn frei verschieben, wodurch thermisch bedingte Längenvariationen der Welle spannungsfrei aufgenommen werden.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen den Rollen und Laufbahnen gleicht thermische Ausdehnungen bei Betriebstemperaturen bis +150 °C aus. Zudem trägt die C3-Luft dazu bei, ein Klemmen der Wälzkörper zu vermeiden, wenn feste Passungen an Welle oder Gehäuse den Innenring aufweiten. Beim offenen Lager ohne Nut oder Schmierbohrung am Außenring erfolgt die Schmierung sowie der Schutz vor Verunreinigungen über die umgebende Konstruktion.
Mit einer Bohrung von 60 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm und einer Breite von 22 mm entsprechen die Maße standardisierten Einbaugrößen. Diese Hauptabmessungen definieren den benötigten Raum auf der Welle und im Gehäusesitz. Die Toleranzklasse P0/PN unterstützt eine passende Maßgenauigkeit im Verbund mit den umgebenden Bauteilen.
Bei der Bauform N besitzt der Innenring zwei feste Führungsborde, während der Außenring bordlos ausgeführt ist. Dadurch lässt sich der Außenring beidseitig axial verschieben. Das Lager stützt ausschließlich radiale Belastungen ab und nimmt keine Axialkräfte auf, was Wärmedehnungen der Welle im Gehäuse zwangfrei ausgleicht.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber dem Standard. Dieser zusätzliche Freiraum mindert das Risiko von Verspannungen im Wälzkörperbereich, falls hohe Betriebstemperaturen oder feste Passungen zu einer thermischen Dehnung der Lagerringe führen. Das Bauteil eignet sich dadurch für Einsatztemperaturen von bis zu +150 °C.
Der Stahlblechkäfig führt die zylindrischen Rollen und hält sie gleichmäßig auf Abstand zueinander. Er zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei gleichzeitig hoher mechanischer Festigkeit aus. Die Ausführung widersteht Temperaturschwankungen und behält im Bereich von -30 bis +150 °C ihre Formstabilität.
Als offenes Lager besitzt dieses Modell keine integrierten Dichtungen sowie keine Schmiernut am Außenring. Der Schmierstoff, meist Schmierfett oder Schmieröl, muss über die umgebende Gehäusekonstruktion zugeführt werden. Zudem tragen externe Gehäusedichtungen dazu bei, das Eindringen von Schmutzpartikeln oder Feuchtigkeit zu verhindern.
Die Einstufung nach Toleranzklasse P0 (auch PN oder ABEC 1 genannt) entspricht der gebräuchlichen Normtoleranz für Wälzlager. Sie legt Grenzabweichungen für Bohrung, Außendurchmesser sowie Rundlauf fest und unterstützt den passgenauen Sitz der Ringe auf der Welle und in der Gehäusebohrung.
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