NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 19,78 € | 375,81 € |
| 3 | 39,56 € | 356,03 € |
Mit einer Bohrung von 130 mm, einem Außendurchmesser von 230 mm sowie einer Breite von 64 mm nimmt diese Einheit hohe Radiallasten auf. Durch den Linienkontakt der zylindrischen Rollen eignet sich die Konstruktion speziell für Lagerstellen mit reiner Radialbelastung und ausgeprägter Beanspruchung.
Dieses Wälzlager kommt bevorzugt in Maschinenkonstruktionen zum Einsatz, bei denen hohe radiale Kräfte zuverlässig aufgenommen werden müssen. Als Loslager gleicht die NU-Ausführung betriebsbedingte Längenänderungen der Welle zwanglos aus, da sich der Innenring relativ zum Außenring axial verschieben lässt. Typische Einsatzfelder finden sich in stationären Industriegetrieben sowie in schweren Maschinenlagerungen mit separater Festlagerung.
Die Ausführung NU besitzt zwei feste Borde am Außenring, während der bordlose Innenring beidseitig herausnehmbar ist. Diese Trennbarkeit erleichtert die Montage von Welle und Gehäuse, da beide Lagerringe unabhängig voneinander montiert werden können. Der Messingkäfig führt die Wälzkörper stabil und eignet sich für Einsätze mit Schwingungen oder Stoßbelastungen. Zudem erlaubt die offene Bauform mit normaler Radiallagerluft Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad Celsius.
Die Bohrung beträgt 130 mm, der Außendurchmesser 230 mm und die Gesamtbreite 64 mm. Das einreihige Zylinderrollenlager ist in Normaltoleranz P0/PN (entsprechend ABEC 1) gefertigt und besitzt einen Außenring ohne Schmierbohrung oder Ringnut.
Bei der Bauform NU führt der Außenring die Rollen zwischen zwei Borden, während der Innenring bordlos ausgeführt ist. Dadurch arbeitet das Lager als reines Loslager, nimmt radiale Lasten auf und ermöglicht den axialen Ausgleich thermischer Längenänderungen direkt im Lagerinneren.
Er führt die zylindrischen Rollen auf gleichmäßigem Abstand durch den Lagerquerschnitt. Messing als Käfigwerkstoff zeichnet sich durch Formstabilität bei Vibrationen sowie mechanischen Stoßbelastungen aus und unterstützt den sicheren Lauf der Wälzkörper.
Die zulässige Betriebstemperatur liegt zwischen -30 und +150 Grad Celsius. Da das Lager als offene Ausführung geliefert wird, hängt die nutzbare Einsatzgrenze in der Praxis maßgeblich vom verwendeten Schmierstoff sowie den externen Gehäusedichtungen ab.
Das Lager ist unbefettet und besitzt keine integrierten Dichtungen. Die Schmierung erfolgt über das Gehäusesystem der Anwendung mit Öl oder Fett, während externe Gehäusedichtungen das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit verhindern müssen.
Ja, der bordlose Innenring lässt sich beidseitig vollständig herausnehmen. Dies ermöglicht das getrennte Aufpressen auf die Welle und vereinfacht den anschließenden Zusammenbau mit dem im Gehäuse sitzenden Außenring samt Rollensatz.
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