NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 35,59 € | 676,24 € |
| 3 | 71,18 € | 640,65 € |
Als Loslager der Bauform NU führt der Außenring die Rollen zwischen zwei festen Borden, während der Innenring bordlos und beidseitig herausnehmbar ausgeführt ist. Diese Konstruktion ermöglicht es, beide Lagerringe separat zu montieren. Das offene Lager verfügt über einen Messingkäfig und deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ab.
Das Lager nimmt radiale Führungskräfte auf, während sich die Welle bei Erwärmung zwangfrei axial gegenüber dem Gehäuse verschieben kann. Die Längenausgleichsbewegung erfolgt direkt im Rollensatz zwischen dem bordlosen Innenring und den zylindrischen Rollen. Einsatzschwerpunkte bilden rein radial beanspruchte Loslagerpositionen mit größeren Lagerabständen. Da der Außenring ohne Schmiernut und Schmierbohrung gefertigt ist, erfolgt die Schmierstoffzufuhr konstruktiv über das umgebende Lagergehäuse.
Der Messingkäfig führt die Wälzkörper bei dynamischen Kräften und Schwingungen formstabil in seinen Taschen. Die vergrößerte Radiallagerluft C3 stellt zusätzliches Spiel im Betrieb bereit. Dies trägt dazu bei, ein Klemmen des Lagers bei Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring oder bei festen Passungssitzen zu vermeiden. Zusammen mit der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 ist das Wälzlager für klassische industrielle Einbauten ausgelegt.
Die Bauform NU besitzt zwei feste Borde am Außenring und einen bordlosen Innenring. Dadurch wirkt das Lager als reines Loslager. Die Zylinderrollen können sich axial auf der Laufbahn des Innenrings verschieben. Zudem lässt sich der Innenring für Montage- und Wartungszwecke beidseitig vollständig herausnehmen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 150 mm, einen Außendurchmesser von 320 mm sowie eine Breite von 65 mm auf. Die Fertigungsgenauigkeit entspricht der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1. Das Bauteil ist als einreihiges Rollenlager ohne integrierte Stromisolierung konstruiert.
Das Nachsetzzeichen C3 steht für eine gegenüber der Normalluft vergrößerte Radiallagerluft. Sie gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen der Welle aus, die bei hohen Betriebstemperaturen entstehen können. Auch feste Einpassungen auf Welle und Gehäuse verengen das radiale Spiel, was durch die C3-Lagerluft wirksam ausgeglichen wird.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad. Begrenzende Faktoren sind hierbei vor allem die Formstabilität der Ringe und Wälzkörper sowie die Beständigkeit des eingesetzten Schmierstoffs. Da es sich um ein offenes Lager ohne Dichtscheiben handelt, bestimmen externe Dichtungen den Schutz vor Verunreinigungen.
Ein Messingkäfig sorgt für eine formstabile Führung der Rollen bei hohen dynamischen Kräften und Vibrationen. Gegenüber Kunststoffkäfigen behält Messing auch bei höheren Betriebstemperaturen seine mechanische Festigkeit. Dies schützt die Laufbahnen vor ungleichmäßigem Verschleiß und unterstützt eine ruhige Führung der Wälzkörper.
Da der Außenring dieses Lagers keine Schmiernut oder Bohrung aufweist, erfolgt die Schmierstoffversorgung seitlich über das Lagergehäuse. Je nach Auslegung der Anschlusskonstruktion kann das Lager mit Schmierfett oder Schmieröl betrieben werden. Externe Gehäusedichtungen müssen das offene Wälzsystem vor Schmutzeintrag und Schmierstoffverlust schützen.
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