INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 11,02 € | 209,29 € |
| 5 | 22,04 € | 198,27 € |
Das vollrollige Zylinderrollenlager SL182922 -C3 von INA (110x150x24 mm) bietet hohe radiale Tragfähigkeit bei vergrößertem radialen Lagerspiel für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das Zylinderrollenlager SL182922 -C3 ist ein einreihiges Wälzlager des Herstellers INA ohne Käfig. Da die Wälzkörper lückenlos aneinandergereiht sind, nimmt die vollrollige Ausführung besonders schwere Radialkräfte auf. Mit den Hauptabmessungen 110 mm Bohrung, 150 mm Außendurchmesser und 24 mm Breite eignet sich diese Bauform für kompakte Bauräume im Maschinenbau. Die Toleranzklasse P0 (ABEC 1) entspricht den genormten Vorgaben für standardisierte Einbauverhältnisse.
Dieses Lager fungiert konstruktiv als Stützlager mit axialem Verschiebeweg. Es stützt die Welle radial ab und erlaubt zugleich thermisch bedingte Längenänderungen in axialer Richtung. Typische Einsatzfelder finden sich in Getrieben und Industrieanlagen, bei denen hohe radiale Belastungen auftreten. Der spezifizierte Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius und deckt vielfältige thermische Betriebszustände ab.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalgruppe. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen den zylindrischen Rollen und den Laufbahnen trägt dazu bei, ein unzulässiges Verspannen des Lagers bei Erwärmung im Dauerbetrieb oder durch feste Wellenpassungen zu vermeiden. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, muss die Lagerstelle über das Gehäuse abgedichtet und mit passendem Schmierstoff versorgt werden. Der Außenring besitzt keine Nut und keine Schmierbohrung.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 110 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm sowie eine Breite von 24 mm. Durch diese Maße lässt sich das einreihige Bauteil in standardisierte Gehäusebohrungen und auf entsprechende Wellensitze montieren. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 nach gängigen Industriestandards.
Bei vollrolligen Zylinderrollenlagern fehlt der Führungskäfig, wodurch der vorhandene Bauraum maximal mit Rollen gefüllt ist. Diese dichte Bestückung sorgt für eine hohe radiale Belastbarkeit und Formsteifigkeit. Vollrollige Konstruktionen eignen sich vor allem für niedrige bis mittlere Drehzahlen sowie für hohe statische oder dynamische Lasten.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine vergrößerte radiale Lagerluft. Sie gleicht thermische Ausdehnungen aus, wenn im laufenden Betrieb zwischen Innen- und Außenring ein Temperaturgefälle herrscht. Zudem trägt das zusätzliche Radialspiel dazu bei, ein Klemmen der Rollen zu vermeiden, wenn enge Passungen auf Welle oder Gehäuse die Ringe verformen.
Als Stützlager stützt das Zylinderrollenlager radiale Kräfte ab und gestattet gleichzeitig einen begrenzten axialen Verschiebeweg. Dadurch gleicht die Lagerstelle Wärmeausdehnungen der Welle aus, ohne dass unzulässige axiale Verspannungen im System entstehen. Dies entlastet die Anschlusskonstruktion bei schwankenden Betriebstemperaturen.
Das Lager verfügt ab Werk über keine Dichtungen und wird ohne Nut oder Schmierbohrung im Außenring ausgeführt. Die Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl muss daher über die umliegende Gehäusekonstruktion realisiert werden. Gleichzeitig schützen externe Dichtungen wie Wellendichtringe oder Labyrinthsysteme die offene Laufbahn vor eindringenden Partikeln und Feuchtigkeit.
Der spezifizierte Einsatzbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad Celsius. Die Werkstoffe der Ringe und Wälzkörper sind für dieses thermische Spektrum ausgelegt. Da kein Käfig aus temperatursensiblen Kunststoffen verbaut ist, hängt die tatsächliche thermische Grenze vor allem vom gewählten Schmierstoff und der externen Dichtung der Lagerstelle ab.
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