NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 17,22 € | 327,11 € |
| 5 | 34,44 € | 309,89 € |
Das Zylinderrollenlager N414 W von NSK ist ein einreihiges Loslager mit 70 mm Bohrung, 180 mm Außendurchmesser und 42 mm Breite für hohe Radialkräfte.
Das Zylinderrollenlager N414 W von NSK nimmt hohe radiale Belastungen in Industrieanwendungen auf. Konstruktionsbedingt bietet der Linienkontakt der zylindrischen Wälzkörper eine hohe radiale Tragfähigkeit und Steifigkeit. Die N-Bauform besitzt einen bordlosen Außenring und fungiert als reines Loslager. Ein gepresster Stahlblechkäfig hält die Rollen präzise auf Abstand. Als offene Ausführung ohne integrierte Dichtungen ist das Lager für den Betrieb mit externer Schmierstoffversorgung in geschützten Maschinengehäusen vorgesehen.
Dieses Zylinderrollenlager kommt vorrangig an Lagerstellen zum Einsatz, die rein radiale Kräfte aufnehmen und Längenänderungen der Welle ausgleichen müssen. Typische Einsatzgebiete finden sich in Industrieantrieben und Getriebestufen mit hohen Radiallasten. Da der Außenring beidseitig abnehmbar ist, gleicht das Lager axiale Verschiebungen zwischen Welle und Gehäuse direkt im Wälzkörpersatz zwangfrei aus. Gleichzeitig erlaubt die getrennte Montierbarkeit von Innen- und Außenring einen einfachen Einbau bei festen Passungen auf Welle und Gehäusebohrung.
Die N-Ausführung kennzeichnet sich durch zwei feste Borde am Innenring, während der Außenring bordlos gefertigt ist. Dadurch nimmt das Lager keinerlei Axialkräfte auf und lässt axiale Wellenausdehnungen ohne innere Verspannungen zu. Das Bauteil ist mit normaler Radiallagerluft sowie nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) gefertigt und für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 °C ausgelegt. Für den Betrieb sind eine externe Abdichtung im Gehäusedeckel sowie eine regelmäßige Schmierstoffzufuhr vorzusehen.
Mit einer Bohrung von 70 mm, einem Außendurchmesser von 180 mm und einer Breite von 42 mm entspricht das Lager den genormten Standardabmessungen dieser Baugröße. Diese Maße definieren den erforderlichen Bauraum auf der Welle sowie im Gehäusesitz für eine präzise Montage.
Bei der Bauform N besitzt der Innenring zwei feste Führungsborde, während der Außenring bordlos ausgeführt ist. Dadurch kann sich der Außenring gegenüber dem Rollensatz in beide Richtungen axial frei verschieben. Wärmedehnungen der Welle werden somit direkt im Lager ohne schädliche axiale Zwangskräfte ausgeglichen.
Die Kennzeichnung P0 beziehungsweise ABEC 1 steht für die Normaltoleranz von Wälzlagern im industriellen Einsatz. Sie definiert die zulässigen Maß-, Form- und Laufabweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf. Diese Standardgenauigkeit deckt die Anforderungen der meisten allgemeinen Maschinen- und Getriebeanwendungen vollständig ab.
Zulässig ist ein Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 °C. Da der integrierte Stahlblechkäfig formstabil bleibt und keine temperaturempfindlichen Elastomerdichtungen verbaut sind, hängt die tatsächliche thermische Einsatzgrenze vor allem von der Beständigkeit des extern zugeführten Schmieröls oder Schmierfetts ab.
Da das Lager werksseitig ohne eigene Dichtscheiben ausgeführt ist, müssen geeignete Dichtungselemente wie Wellendichtringe, Labyrinthdichtungen oder Gehäusedeckel in der Anschlusskonstruktion vorgesehen werden. Diese externen Komponenten verhindern das Eindringen von Schmutzpartikeln oder Feuchtigkeit und halten das Schmiermittel in der Lagerstelle.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige interne Spiel zwischen den Zylinderrollen und den Laufbahnen im unverbauten Zustand. Nach dem Einpressen auf Welle und Gehäuse verringert sich dieses Spiel durch das Passungsübermaß. Die Auslegung zielt darauf ab, dass das Lager im regulären Betriebszustand vibrationsarm läuft und thermische Ausdehnungen ausgleicht.
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