NKE
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Das Zylinderrollenlager NU2212 -E-MA6 von NKE Steyr bietet mit den Maßen 60x110x28 mm eine hoch belastbare Lösung für rein radiale Kräfte.
Das Zylinderrollenlager NU2212 -E-MA6 ist ein einreihiges Radial-Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen mit hohen Radiallasten. Als Loslager ausgeführt, verfügt dieses Modell über einen bordlosen Innenring, der beidseitig herausnehmbar ist. Konstruktionen gleichen dadurch axiale Längenänderungen von Wellen direkt im Lager aus. Der integrierte Messingkäfig führt die zylindrischen Rollen präzise zwischen den Borden des Außenrings. Dadurch eignet sich dieses Wälzlager von NKE Steyr gezielt für kompakte Einbauräume im Maschinenbau sowie für Getriebekonstruktionen.
Dieses Zylinderrollenlager nimmt hohe radiale Führungskräfte auf. Der Linienkontakt der Zylinderrollen verteilt die Last gleichmäßig über die Laufbahnen von Innen- und Außenring. Typische Einsatzfelder finden sich in Getriebekonstruktionen und industriellen Wellenlagerungen mit rein radialer Beanspruchung. Da die Bauform NU axiale Verschiebungen spannungsfrei im Lager aufnimmt, bewährt sich die Ausführung besonders an Lagerstellen mit wärmebedingter Wellenausdehnung. Instandhalter schätzen zudem die zerlegbare Konstruktion bei Wartungsarbeiten.
Der massive Messingkäfig verleiht dem Wälzkörperkranz eine hohe Formstabilität bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen und verringert Vibrationen. Die Kennzeichnung NU bedeutet, dass der Außenring zwei feste Führungsborde besitzt, während der Innenring bordlos gefertigt ist. Für Konstrukteure bedeutet dies hohe Flexibilität: Innen- und Außenring lassen sich getrennt voneinander auf Welle und Gehäuse montieren. Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) und besitzt einen Außenring ohne Schmiernut, was bei der Schmierstoffzuführung beachtet werden sollte.
Die Abmessungen betragen 60 mm Bohrungsdurchmesser, 110 mm Außendurchmesser und 28 mm Breite. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen einen direkten Austausch in passenden Maschinenkonstruktionen. Vor dem Einbau sind Wellensitz und Gehäusebohrung auf entsprechende Passungstoleranzen zu prüfen.
Als Bauform NU besitzt dieses Loslager zwei feste Borde am Außenring und einen bordlosen Innenring. Der Innenring lässt sich beidseitig herausnehmen, wodurch axiale Wellenverschiebungen ohne innere Verspannung ausgeglichen werden. Reine Axialkräfte kann diese Ausführung konstruktionsbedingt nicht aufnehmen.
Der Messingkäfig führt die Wälzkörper auf Abstand und hält die Rollen parallel zur Drehachse. Messing zeichnet sich durch gute Notlaufeigenschaften, Festigkeit und Unempfindlichkeit gegenüber Beschleunigungskräften aus. Dies ist bei raschen Drehzahlwechseln und anspruchsvollen Betriebsbedingungen von Vorteil.
Gefertigt in der Normaltoleranzklasse P0 entspricht die Ausführung der Klassifizierung ABEC 1 nach internationalen Vorgaben. Diese Klasse deckt die Anforderungen der allgemeinen Antriebstechnik und des Maschinenbaus ab. Dies unterstützt standardisierte Maß-, Form- und Laufgenauigkeiten für industrielle Anwendungen.
Da der Innenring beidseitig herausnehmbar ist, lassen sich Innen- und Außenring separat auf die Welle beziehungsweise in das Gehäuse einpassen. Das erleichtert die Montage von Baugruppen erheblich. Beim finalen Fügen der Welle in das Gehäuse müssen die Zylinderrollen sorgfältig und verkantungsfrei eingeführt werden.
Dieser Lagertyp besitzt weder Nut noch Schmierbohrung am Außenring. Die Zuführung von Schmierfett oder Schmieröl muss folglich seitlich über den offenen Lagerbereich erfolgen. Dieser Umstand ist bei der konstruktiven Auslegung der Schmierstoffkanäle im umgebenden Lagergehäuse zu berücksichtigen.
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