SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das einreihige SKF Zylinderrollenlager NJ315 ECM/C4VA301 (75x160x37 mm) nimmt hohe Radiallasten sowie einseitige Axialkräfte auf und besitzt C4-Lagerluft.
Das Zylinderrollenlager NJ315 ECM/C4VA301 von SKF ist ein offenes, einreihiges Wälzlager mit optimierter Innenkonstruktion für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 75 mm, einem Außendurchmesser von 160 mm und 37 mm Breite eignet sich das Bauteil primär für hohe Radialbelastungen. Der massive Messingkäfig führt die Zylinderrollen präzise und bleibt auch bei dynamischen Belastungen formstabil. Da dieses Modell ohne Dichtscheiben konstruiert ist, binden Sie es direkt in das bestehende Schmiersystem Ihrer Maschine ein.
Dieses Stützlager eignet sich für Lagerungsstellen, an denen neben starken Radialkräften auch axiale Führungskräfte aus einer Richtung auftreten. Die Bauform NJ verfügt am Außenring über zwei feste Borde und am Innenring über einen festen Bord, wodurch der Innenring einseitig herausnehmbar bleibt. Diese Eigenschaft erleichtert die Montage getrennter Ringe im Gehäuse und auf der Welle. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungen mit einseitiger Axialbelastung oder thermischen Längenänderungen der Welle.
Die stark erhöhte Radiallagerluft der Klasse C4 sorgt für ausreichend Spielraum bei starker Wärmeentwicklung oder festen Passungen auf der 75-mm-Welle. Dadurch dreht das Lager auch im Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad frei, ohne dass es zum Klemmen der Rollen kommt. Der robuste Messingkäfig zeichnet sich durch hohe Festigkeit gegenüber Erschütterungen aus. Bei der Maßgenauigkeit entspricht das Bauteil der Toleranzklasse P0/PN, während die Laufgenauigkeit der engeren Klasse P6 zugeordnet ist.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 75 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm sowie eine Breite von 37 mm. Diese Maße entsprechen den genormten Werten der Baureihe NJ315. Bei der Konstruktion der Anschlussmaße an Welle und Gehäuse sind diese Dimensionen sowie die Borde des Lagers exakt zu berücksichtigen.
Die Bauform NJ kennzeichnet ein Stützlager mit zwei festen Borden am Außenring und einem festen Bord am Innenring. Dadurch nimmt das Lager Axialkräfte aus einer Richtung auf und lässt in Gegenrichtung axialen Verschiebeweg zu. Der Innenring lässt sich zudem einseitig abziehen, was Einbau und Ausbau erleichtert.
Die Kennzeichnung C4 steht für eine stark vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Diese Ausführung trägt dazu bei, ein Verspannen der Zylinderrollen zu vermeiden, wenn im Betrieb erhebliche Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten. Auch bei engen Passungen auf Welle oder Gehäuse bleibt so das erforderliche Betriebsspiel im Wälzlager erhalten.
Das Nachsetzzeichen ECM verweist auf einen Käfig aus Messing sowie eine optimierte Innengeometrie. Messing widersteht hohen Beschleunigungskräften sowie Vibrationen und führt die Rollen zuverlässig. Zudem erweist sich der Werkstoff als beständig gegenüber vielen Schmierstoffen und bleibt im zulässigen Temperaturbereich bis +150 Grad mechanisch stabil.
Für das offene Lager ist ein Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad spezifiziert. Da keine berührenden Kunststoffdichtungen verbaut sind, hängt die tatsächliche Einsatzgrenze im Betrieb maßgeblich vom gewählten Schmierstoff ab. Das verwendete Öl oder Fett muss thermisch auf die geplante Betriebstemperatur abgestimmt sein.
Das Lager vereint eine Maßgenauigkeit der Klasse P0 bzw. ABEC 1 mit einer erhöhten Laufgenauigkeit der Klasse P6 bzw. ABEC 3. Damit genügen die Einbaumaße den normalen Standards, während die Wälzkörperlaufbahnen eine präzisere Führung mit geringerem Rundlauffehler aufweisen, was einem gleichmäßigen Lauf zugutekommt.
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