FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 8,79 € | 167,08 € |
| 20 | 17,59 € | 158,28 € |
Das Zylinderrollenlager NJ2211 -E-XL-M1A-C3 von FAG bietet mit den Maßen 55x100x25 mm hohe radiale Tragfähigkeit sowie axiale Führung in einer Richtung.
Das Zylinderrollenlager NJ2211 -E-XL-M1A-C3 ist ein einreihiges Radial-Rollenlager der Bauform NJ. Diese Ausführung besitzt zwei feste Borde am Außenring und einen festen Bord am Innenring, wodurch das Wälzlager als Stützlager fungiert. Es nimmt primär sehr hohe Radialkräfte auf und führt die Welle zusätzlich einseitig in axialer Richtung. Da der Innenring einseitig herausnehmbar ist, lässt sich dieses Lager getrennt montieren, was den Einbau in Maschinengehäusen erleichtert.
Als Stützlager nimmt diese Ausführung hohe radiale Kräfte auf und stützt einseitig wirkende Axialkräfte ab. Der Einsatz erfolgt typischerweise in Lagerungsanordnungen mit einseitigen Axialschüben und hohen Radialbelastungen. Durch die Zerlegbarkeit lässt sich der Innenring separat auf der Welle montieren, bevor das Gehäuse mit dem Außenring gefügt wird. Der feste Bord am Innenring begrenzt dabei den axialen Verschiebeweg in eine Richtung.
Die Kennzeichnung M1A steht für einen massiven Messingkäfig, der am Außenring bordgeführt wird. Diese Führung stabilisiert den Rollensatz bei Vibrationen oder raschen Drehzahländerungen. Die vergrößerte Lagerluftklasse C3 gleicht thermische Ausdehnungen oder feste Passungen aus. Dehnt sich die Welle im Betrieb stärker aus als das Gehäuse, trägt das zusätzliche Radialspiel dazu bei, Verspannungen im Lager zu vermeiden.
Mit einer Bohrung von 55 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm sowie einer Breite von 25 mm entspricht das Lager standardisierten Einbaumaßen. Die Abmessungen ermöglichen den Einbau auf passenden Wellensitzen und in entsprechenden Lagergehäusen.
Zwei feste Borde am Außenring und ein fester Bord am Innenring definieren die Stützlager-Funktion der Bauform NJ. Diese Konstruktion nimmt radiale Lasten sowie axiale Führungskräfte aus einer Richtung auf und lässt in Gegenrichtung axialen Verschiebeweg zu.
Ein über dem Standard liegendes Radialspiel gleicht Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse oder feste Passungsübermaße aus. Dadurch bleibt die Drehbeweglichkeit der Rollen auch unter thermischer Ausdehnung im Betrieb erhalten.
Ein massiver, außenbordgeführter Messingkäfig führt die Zylinderrollen direkt an den Borden des Außenrings. Diese Bauweise verleiht der Rollenführung zusätzliche Stabilität bei Stoßbelastungen oder dynamischen Schwingungen.
Da der Innenring einseitig herausnehmbar ist, lässt er sich unabhängig vom Außenring und dem Rollensatz handhaben. Dies erlaubt eine getrennte Montage beider Lagerringe auf Welle und Gehäuse, was den Einbauaufwand reduziert.
Der Außenring dieser Ausführung ist ohne Nut und ohne Schmierbohrung gefertigt. Die Schmierstoffzufuhr erfolgt daher seitlich über den offenen Lagerquerschnitt direkt in den Rollen- und Käfigbereich.
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