NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 16,45 € | 312,59 € |
| 5 | 32,90 € | 296,14 € |
Das Zylinderrollenlager N222 WC3 von NSK ist ein einreihiges Loslager mit 110 mm Bohrung, Stahlblechkäfig und leicht vergrößerter C3-Radiallagerluft für hohe Radialkräfte.
Das Zylinderrollenlager N222 WC3 nimmt als offenes Wälzlager hohe Radialkräfte auf. Mit einem Innendurchmesser von 110 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm sowie einer Breite von 38 mm eignet sich diese Ausführung für anspruchsvolle Wellenlagerungen im Maschinen- und Anlagenbau. NSK stattet das Lager mit einem Stahlblechkäfig aus, der die zylindrischen Rollen führt und gleichmäßig auf Abstand hält. Durch die offene Bauweise ohne integrierte Dichtungen lässt sich das Schmiermittel direkt über die umgebende Gehäusekonstruktion zuführen.
Zum Einsatz kommt dieses Zylinderrollenlager vor allem dort, wo hohe Radiallasten wirken und axiale Längenänderungen der Welle ausgeglichen werden müssen. Als Loslager der Bauform N besitzt das Lager zwei feste Borde am Innenring, während der Außenring bordlos ausgeführt ist. Dadurch verschiebt sich die Welle bei thermischer Ausdehnung reibungsarm gegenüber dem Gehäuse. Zweckmäßig ist diese Bauweise in Lagerungsanordnungen mit starren Gehäusen, bei denen Wärmedehnungen der Welle nicht zu axialen Zwängungen im Lagersitz führen dürfen.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine gegenüber dem Normalwert leicht vergrößerte Radiallagerluft hin. Dieser zusätzliche Spielraum wirkt einem Verspannen der Wälzkörper entgegen, wenn im Betrieb Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen gewählt werden. Da der bordlose Außenring beidseitig abnehmbar ist, gestaltet sich der Einbau beider Lagerringe getrennt voneinander. Die Konstruktion ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad spezifiziert und setzt eine passende externe Abdichtung im Gehäuse voraus.
Mit einem Innendurchmesser von 110 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm und einer Breite von 38 mm definiert die Ausführung den erforderlichen Bauraum. Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung der Lagersitze auf Welle und im Gehäuse, damit beide Ringe ordnungsgemäß anliegen.
C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalluft PN. Dieses Betriebsspiel erweist sich als vorteilhaft, wenn thermische Differenzen zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Bei festen Passungen trägt die C3-Luft dazu bei, dass die Wälzkörper nicht zwischen den Laufbahnen verklemmen.
Bei der Bauform N verfügt der Innenring über zwei feste Borde zur Rollenführung, während der Außenring bordlos ist. Der Außenring lässt sich beidseitig abziehen. Dadurch kann die Welle bei temperaturbedingten Längenänderungen axial innerhalb des Lagers wandern, ohne dass axiale Zusatzkräfte auf die Rollen übertragen werden.
Spezifiziert ist die Ausführung für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad. Für den praktischen Einsatz bestimmt in erster Linie das gewählte Schmiermittel die tatsächliche Grenze. Da es sich um ein offenes Lager handelt, müssen Schmierstoff und Gehäusedichtung passend auf diesen Temperaturbereich abgestimmt werden.
In dieser Ausführung führt ein Stahlblechkäfig die zylindrischen Rollen. Dieser Käfigtyp hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und reduziert die gegenseitige Reibung. Stahlblech bietet ein geringes Gewicht bei solider Formstabilität für gängige Drehzahlen und thermische Belastungen im industriellen Einsatz.
Gefertigt wird das Lager nach Toleranzklasse P0 beziehungsweise Normaltoleranz PN, was im angelsächsischen Raum der Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Standard-Genauigkeitsklasse eignet sich für gängige Anforderungen im Maschinenbau und ermöglicht einen passgenauen Einbau in die umliegende Anschlusskonstruktion.
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