NACHI
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 2,36 € | 44,75 € |
| 35 | 4,71 € | 42,40 € |
Auf einen Blick: Einreihiges Zylinderrollenlager NU212 C3 von NACHI mit 60 mm Bohrung, 110 mm Außendurchmesser und vergrößerter Radiallagerluft für radiale Führungsaufgaben.
Das Zylinderrollenlager NU212 C3 von NACHI ist ein einreihiges Radial-Rollenlager für Konstruktionen mit hohen radialen Belastungen. Durch die Linienberührung der Rollenkörper nimmt das Wälzlager hohe Radialkräfte auf. Mit den Hauptabmessungen von 60 mm Bohrungsdurchmesser, 110 mm Außendurchmesser und 22 mm Breite entspricht die Konstruktion gängigen Industriestandards. Als offenes Lager ist diese Ausführung für geschmierte Gehäuse vorgesehen.
Dieses Zylinderrollenlager fungiert primär als Loslager auf rotierenden Wellen. Da der Innenring beidseitig herausnehmbar ist, gleicht das Lager axiale Längenänderungen der Welle gegenüber dem Gehäuse zwangfrei im Inneren aus. Typische Einsatzbereiche finden sich in allgemeinen Wellenlagerungen mit rein radialer Krafteinleitung. Für axiale Führungskräfte eignet sich die NU-Bauform nicht; hierfür benötigt die Lagerung ein separates Festlager. Der verbaute Stahlblechkäfig hält die Rollen im laufenden Betrieb auf gleichmäßigem Abstand.
Die Nachsetzzeichen-Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Ausgangszustand. Dieser zusätzliche Spielraum verhindert, dass thermische Ausdehnungen von Welle oder Gehäuse das Lager im laufenden Betrieb verspannen. Zudem verringert ein fester Passungssitz das Betriebsspiel, was durch die C3-Ausführung ausgeglichen wird. Der Außenring besitzt keine Nut und keine Schmierbohrung, sodass die Schmierstoffzufuhr über die umgebende Konstruktion erfolgt. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) sichert standardisierte Anschlussmaße.
Mit einem Innendurchmesser von 60 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm und einer Baubreite von 22 mm eignet sich das Lager für normgerechte Anschlussmaße. Diese Dimensionen ermöglichen den passgenauen Einbau in Gehäusebohrungen und auf Wellen, die auf die entsprechende Maßreihe ausgelegt sind.
Bei der NU-Bauform besitzt der Außenring zwei feste Borde, während der Innenring bordlos und beidseitig herausnehmbar ausgeführt ist. Dadurch nimmt das Lager ausschließlich Radialkräfte auf und ermöglicht lineare Längsverschiebungen der Welle im Gehäuse, womit es als reines Loslager dient.
Eine Radiallagerluft nach C3 liegt über dem normalen Standardbereich und bietet zusätzlichen Spielraum bei Betriebstemperaturen, die zu einer Erwärmung der Welle führen. Zudem reduziert das Aufpressen der Lagerringe auf Welle oder Gehäuse die interne Lagerluft, was die C3-Ausführung vorab ausgleicht.
Da das Lager über keine integrierten Dichtungen sowie keine Schmierbohrungen im Außenring verfügt, erfolgt die Schmiermittelzufuhr über das umgebende Gehäuse. Je nach Auslegung der Anschlusskonstruktion eignen sich dafür Ölbadschmierungen oder Schmierfette, die durch externe Gehäusedichtungen vor Verunreinigungen geschützt werden.
Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die einzelnen Zylinderrollen mit definiertem Abstand und verhindert deren Berührung während der Rotation. Der Blechkäfig zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht sowie Beständigkeit gegenüber gebräuchlichen industriellen Schmierstoffen aus.
Die Fertigung erfolgt nach der Toleranzklasse P0, welche den Standards PN sowie ABEC 1 entspricht. Diese Einstufung markiert die genormte Standard-Präzision für Industrie-Wälzlager und bietet maßhaltige Grenzabmaße für den passgenauen Einbau auf Wellen und in Lagergehäusen.
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