SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,61 € | 68,54 € |
| 30 | 7,21 € | 64,94 € |
Das Zylinderrollenlager N306 ECP von SKF bietet als Loslager mit 30 mm Bohrung und Polyamidkäfig eine Aufnahme hoher Radialkräfte bei axialer Verschiebbarkeit.
Das Zylinderrollenlager N306 ECP von SKF ist ein einreihiges Wälzlager mit 30 mm Bohrung, 72 mm Außendurchmesser und 19 mm Breite. Das offene Lager besitzt eine optimierte Innenkonstruktion der Explorer-Ausführung und führt die Rollen in einem leichten Polyamidkäfig. Durch den Linienkontakt zwischen Rollen und Laufbahnen nimmt die Konstruktion hohe radiale Kräfte auf. Derartige Ausführungen kommen vor allem bei Wellenanordnungen zum Einsatz, die eine hohe radiale Tragfähigkeit bei kompakten Einbaumaßen erfordern.
Dieses Wälzlager dient im Maschinenbau als Loslager zur Aufnahme rein radialer Lasten. Typische Einsatzfelder sind Wellenlagerungen, bei denen temperaturbedingte Längenänderungen zwangfrei im Lager selbst ausgeglichen werden müssen. Da der Außenring beidseitig bordlos ausgeführt ist, verschiebt sich die Welle relativ zum Gehäuse ohne axiale Zwangskräfte. Für den Betrieb ist ein Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad spezifiziert.
Die Bauform N zeichnet sich durch zwei feste Borde am Innenring und eine glatte Laufbahn am Außenring aus. Dadurch lässt sich der Außenring bei Montagearbeiten beidseitig abziehen, was den Einbau in das Gehäuse vereinfacht. Der Polyamidkäfig reduziert das Gewicht der Wälzkörperführung und unterstützt ein ruhiges Laufverhalten. Da es sich um ein offenes Lager handelt, sind eine saubere Betriebsumgebung sowie eine geeignete externe Schmierstoffversorgung erforderlich.
Mit einem Innendurchmesser von 30 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm sowie einer Baubreite von 19 mm entspricht dieses Lager den Standardmaßen der Baureihe N306. Bei der Gehäuse- und Wellengestaltung sind diese Abmessungen exakt einzuhalten, um einen passgenauen Sitz der Bauteile zu ermöglichen.
Die Bauform N kennzeichnet eine Lagerkonstruktion mit zwei festen Borden am Innenring und einer glatten, bordlosen Laufbahn am Außenring. Der Außenring lässt sich beidseitig abnehmen und axial verschieben. Auf diese Weise fungiert das Lager als Loslager, das thermische Längenänderungen der Welle im Betrieb ohne axiale Zwangskräfte aufnimmt.
Das Kürzel ECP steht für eine optimierte Innenkonstruktion mit einem Käfig aus Polyamid. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht und dämpfende Eigenschaften aus, was zu einer hohen Laufruhe beiträgt. Der Käfig führt die zylindrischen Rollen und ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad ausgelegt.
In Bezug auf die Maßgenauigkeit entspricht das Wälzlager der Toleranzklasse P0 beziehungsweise Normaltoleranz (ABEC 1). Für die Laufgenauigkeit erfüllt die Konstruktion die engere Toleranzklasse P6 (ABEC 3). Diese Einstufung bietet eine präzise Rundlaufgenauigkeit bei standardisierten Einbaumaßen für industrielle Lagerungsaufgaben.
Die offene Ausführung verzichtet ab Werk auf integrierte Dichtungen, wodurch Schmieröl oder Schmierfett ungehindert direkt an die Laufbahnen und Wälzkörper gelangt. Zum Schutz vor eindringenden Partikeln sowie Schmiermittelverlust ist eine externe Abdichtung in der umgebenden Gehäusekonstruktion vorzusehen.
Ausgeführt ist das Wälzlager mit normaler Radiallagerluft. Diese Standard-Lagerluft ist für übliche Temperaturverhältnisse und gebräuchliche Passungssitze auf Welle sowie im Gehäuse bestimmt. Sie trägt dazu bei, dass nach dem Einpressen das erforderliche radiale Betriebsspiel für einen störungsfreien Lauf erhalten bleibt.
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