KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,94 € | 74,82 € |
| 30 | 7,88 € | 70,88 € |
Das Zylinderrollenlager NJ311 von JTEKT-KOYO (55x120x29 mm) nimmt hohe Radiallasten auf und dient durch seine Stützlager-Bauform zur einseitigen axialen Führung.
Das Zylinderrollenlager NJ311 ist ein einreihiges Wälzlager für mechanische Konstruktionen mit hohen radialen Belastungen. Durch den Linienkontakt zwischen den zylindrischen Rollen und den Laufbahnen überträgt die Einheit hohe Querkräfte. Mit einer Bohrung von 55 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm und einer Breite von 29 mm entspricht das Bauteil genormten Abmessungen. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm im Betrieb.
Funktionale Einsatzbereiche für das Zylinderrollenlager NJ311 liegen in Wellenlagerungen, bei denen starke Querkräfte wirken und gleichzeitig axiale Längenausdehnungen ausgeglichen werden müssen. Aufgrund der offenen Ausführung ohne Dichtscheiben zirkuliert das Schmiermittel direkt im Wälzkörperraum. Dies unterstützt Lagerstellen mit Schmieröl oder Schmierfett bei vorgeschalteter Gehäuseabdichtung im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius.
Die NJ-Ausführung fungiert als klassisches Stützlager: Der Außenring besitzt zwei feste Borde, während der Innenring über einen festen Bord verfügt und einseitig herausnehmbar bleibt. Diese Konfiguration ermöglicht eine axiale Verschiebung der Welle in eine Richtung, während die Gegenrichtung formschlüssig geführt wird. Der teilbare Aufbau unterstützt zudem die getrennte Montage beider Ringe. Bei der Passungsauswahl ist die normale Radiallagerluft zu berücksichtigen, damit das Betriebsspiel im vorgesehenen Toleranzbereich bleibt.
Mit einem Innendurchmesser von 55 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm sowie einer Breite von 29 mm entspricht die Baugröße den Standardabmessungen für einreihige Zylinderrollenlager.
Als Stützlager besitzt die NJ-Ausführung zwei feste Borde am Außenring und einen festen Bord am Innenring. Die Konstruktion nimmt Radialkräfte auf und führt die Welle in einer axialen Richtung, während in Gegenrichtung ein Verschiebeweg erhalten bleibt.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Begrenzende Faktoren sind hierbei neben der thermischen Maßhaltigkeit der Ringe vor allem die Eigenschaften des eingesetzten Schmierstoffs im laufenden Betrieb.
Gefertigt mit normaler Radiallagerluft eignet sich das Lager für gängige Einbaupassungen auf Welle und Gehäuse sowie übliche Betriebstemperaturen ohne extreme thermische Differenzen zwischen den Ringen.
Ohne integrierte Schleif- oder Deckdichtungen erfolgt die Versorgung über das umgebende System. Je nach Gehäusekonstruktion eignen sich Ölbäder, Umlaufschmierungen oder manuell eingebrachte Fette mit geeigneter Gehäuseabdichtung.
Ein Käfig aus Stahlblech führt die zylindrischen Rollen präzise auf Abstand. Die Ausführung verringert die Reibung zwischen den Wälzkörpern und widersteht typischen Stoß- sowie Schwingungsbelastungen im Maschinenbau.