SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 7,02 € | 133,47 € |
| 20 | 14,05 € | 126,44 € |
Das Zylinderrollenlager NUP2213 ECP von SKF nimmt bei kompakten Maßen von 65x120x31 mm hohe Radialkräfte sowie beidseitig axiale Führungskräfte auf.
Das Zylinderrollenlager NUP2213 ECP fungiert als einreihiges Wälzlager mit optimierter Innenkonstruktion für anspruchsvolle mechanische Lagerungsaufgaben. In der Ausführung Explorer verbindet dieses offene Lager eine präzise Rollenführung mit einem elastischen Polyamidkäfig. Durch die Bauform NUP dient die Lagerstelle als Festlager, das Wellen in beiden Richtungen axial fixiert. Der Einbau erfolgt in geschlossene Gehäusekonstruktionen mit vorhandener Öl- oder Fettschmierung.
Dieses Lager kommt vorrangig in Lagerungsanordnungen mit hohen Radialkräften und axialer Führung der Welle zum Einsatz. Durch den Linienkontakt zwischen den Zylinderrollen und den Laufbahnen bewältigt die Konstruktion hohe Radiallasten ohne übermäßige Kantenpressung. Gleichzeitig nehmen die Borde am Außenring und Innenring axiale Führungskräfte auf, die durch wechselnde Beanspruchungen an der Welle entstehen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +120 Grad.
Die NUP-Bauweise verfügt über zwei feste Borde am Außenring sowie einen festen Bord und eine lose Bordscheibe am Innenring. Dadurch fixiert das Lager die Welle beidseitig in axialer Position, was separate Axiallagerstellen oft erübrigt. Der Polyamidkäfig führt die Wälzkörper geräuscharm und reduziert das Bauteilgewicht. Die Kombination aus normaler Maßgenauigkeit nach P0/PN (ABEC 1) und Laufgenauigkeit P6 (ABEC 3) unterstützt einen vibrationsarmen Lauf bei normaler Radiallagerluft.
Das Lager besitzt einen Bohrungsdurchmesser von 65 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm und eine Baubreite von 31 mm. Diese Dimensionen ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellensitzen und in Gehäusebohrungen.
Die Bauform NUP kennzeichnet ein Festlager mit zwei festen Borden am Außenring sowie einem festen Bord und einer losen Bordscheibe am Innenring. Diese Konstruktion führt die Welle in beide Axialrichtungen und nimmt zusätzlich zu radialen Belastungen auch axiale Führungskräfte auf.
Der Käfig aus Polyamid hält die Zylinderrollen präzise auf Abstand und verhindert den direkten Wälzkörperkontakt. Das Material zeichnet sich durch geringe Reibung, niedriges Eigengewicht und dämpfende Eigenschaften aus. Der zulässige Betriebsbereich liegt temperaturabhängig zwischen -30 und +120 Grad.
Offene Zylinderrollenlager besitzen keine integrierten Dichtscheiben, wodurch Schmieröl oder Schmierfett aus dem umgebenden System ungehindert an die Rollen gelangt. Die Abdichtung gegen Verunreinigungen und Feuchtigkeit erfolgt über externe Dichtungskomponenten der umgebenden Gehäusekonstruktion.
Die Maßgenauigkeit entspricht der Klasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1, während die Laufgenauigkeit in der enger tolerierten Klasse P6 beziehungsweise ABEC 3 gefertigt ist. Dies trägt zu einer hohen Rundlaufpräzision und reduzierter Geräuschentwicklung im Betrieb bei.
Normale Radiallagerluft bezeichnet den konstruktiv vorgegebenen radialen Spielraum der Rollen zwischen Innen- und Außenring im unbelasteten Zustand. Dieser Spielraum ist für gängige Passungswahlen auf Welle und Gehäuse sowie übliche Betriebserwärmungen ausgelegt.
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