SNR
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Das Zylinderrollenlager N216 EG15 von SNR Wälzlager ist ein einreihiges Loslager mit den Abmessungen 80 x 140 x 26 mm für hohe Radialkräfte.
Das Zylinderrollenlager N216 EG15 von SNR Wälzlager nimmt hohe Radiallasten in industriellen Maschinen auf. Als einreihiges Lager besitzt die Konstruktion eine 80 mm Bohrung, einen Außendurchmesser von 140 mm sowie eine Breite von 26 mm. Das offene Bauteil weist normale Radiallagerluft auf und deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ab. Mit der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 erfüllt dieses Wälzlager grundlegende Standardanforderungen der Antriebstechnik und des allgemeinen Maschinenbaus.
Das Zylinderrollenlager N216 EG15 eignet sich für Lagerungsanordnungen, die hohe radiale Lasten aufnehmen und zugleich Längenänderungen der Welle ausgleichen. Die offene Ausführung ermöglicht die Schmierung mit Öl oder Fett innerhalb geschützter Gehäusekonstruktionen. Weil das Bauteil keine Stromisolierung besitzt, kommt es in elektrisch neutralen Umgebungen zum Einsatz. Der zulässige Temperaturbereich bis +150 Grad erlaubt den Betrieb unter erhöhten thermischen Bedingungen.
Beim Typ N ist der Außenring beidseitig abnehmbar ausgeführt, wodurch sich Innen- und Außenring getrennt voneinander montieren lassen. Diese Zerlegbarkeit erleichtert den Einbau sowie spätere Wartungsarbeiten im Gehäuse. Im Betrieb fungiert das Lager als reines Loslager. Es ermöglicht axiale Verschiebungen der Welle relativ zum Gehäuse direkt zwischen den Zylinderrollen und der zylindrischen Laufbahn. So entstehen bei betriebsbedingten Wärmedehnungen keine schädlichen inneren Axialspannungen im Lagersystem.
Mit einer Bohrung von 80 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm und einer Baubreite von 26 mm entspricht das Bauteil genormten Anschlussmaßen im Maschinenbau. Diese Maße passen in standardisierte Gehäusebohrungen. Vor dem Einbau sollte der vorhandene Wellensitz mit den Nenndaten der Lagerstelle abgeglichen werden.
Bei der Bauform N besitzt der Außenring keine Borde, sodass er axial in beide Richtungen frei verschiebbar ist. Das Lager nimmt ausschließlich Radialkräfte auf und gleicht temperaturbedingte Längenänderungen der Welle zwanglos aus. Dadurch lassen sich Verspannungen zwischen benachbarten Lagerstellen vermeiden.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad Celsius. Um diese Spanne im laufenden Betrieb sicher zu nutzen, muss der verwendete Schmierstoff passend ausgewählt werden. Da es sich um ein offenes Lager handelt, bestimmen Schmierfett oder Schmieröl maßgeblich das tatsächliche thermische Einsatzfenster.
Offene Zylinderrollenlager besitzen keine integrierten Dichtscheiben und müssen über die umgebende Gehäusekonstruktion vor Schmutz und Feuchtigkeit geschützt werden. Die Schmierung erfolgt je nach Anlagenkonzept über Ölumlauf oder eine geeignete Fettfüllung. Regelmäßige Nachschmierfristen tragen dazu bei, den Schmierfilm zwischen Rollen und Laufbahnen stabil zu halten.
Die Toleranzklasse P0 (äquivalent zu PN oder ABEC 1) definiert die Standard-Genauigkeit für Maß- und Lauftoleranzen von Wälzlagern. Sie genügt für den Großteil aller allgemeinen Industrieanwendungen und klassischen Antriebswellen vollkommen. Bauteile dieser Klasse bieten eine verlässliche Passgenauigkeit bei standardisierten Fertigungstoleranzen der Anschlusskonstruktion.
Normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige Radialspiel im unbelasteten Montagezustand. Sie ist so ausgelegt, dass nach dem Aufpressen auf Welle und Gehäuse sowie bei üblicher Betriebserwärmung ein funktionsgerechtes Restspiel verbleibt. Bei extremen Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring empfiehlt sich stattdessen eine vergrößerte Lagerluft.
NTN Wälzlager (Deutschland) GmbH
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