INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 13,44 € | 255,37 € |
| 5 | 26,88 € | 241,93 € |
Das vollrollige Zylinderrollenlager SL182217 von INA nimmt bei Abmessungen von 85x150x36 mm sehr hohe Radialkräfte auf.
Das Zylinderrollenlager SL182217 ist ein einreihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Durch den Verzicht auf einen Wälzkörperkäfig nutzt die Konstruktion den Innenraum für die maximale Rollenanzahl. Das Ergebnis ist eine hohe Belastbarkeit bei kompaktem Bauraum. Das offene Lager von INA arbeitet in Temperaturbereichen von -30 bis +150 Grad Celsius und verfügt über eine normale Radiallagerluft sowie die Standard-Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Dieses Wälzlager eignet sich für hoch belastete Lagerungsstellen im Maschinen- und Anlagenbau, bei denen große Radialkräfte auf engem Raum wirken. Da das Lager vollrollig ausgeführt ist, nimmt es schwere Stoß- und Dauerbelastungen bei moderaten Drehzahlen auf. Als Stützlager führt es die Welle axial in eine Richtung und lässt gleichzeitig einen axialen Verschiebeweg zu. Das gleicht thermische Längenänderungen der Welle im Betrieb aus.
Die vollrollige Bauart erzielt durch die dichte Bestückung mit Zylinderrollen eine maximale Kontaktoberfläche. Das Lager ist offen konstruiert und der Außenring besitzt weder Nut noch Schmierbohrung. Für den Betrieb ist daher eine externe Schmierung sowie eine wirksame Gehäuseabdichtung erforderlich. Bei der Wellenauslegung unterstützt die definierte axiale Verschiebbarkeit eine spannungsfreie Montage innerhalb der Fertigungstoleranzen.
Mit einem Innendurchmesser von 85 mm, einem Außendurchmesser von 150 mm und einer Breite von 36 mm entspricht das Bauteil standardisierten Einbaumaßen. Diese Abmessungen ermöglichen einen exakten Sitz auf der Welle und im Gehäuse innerhalb der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Bei dieser Bauform wird der Rollenraum komplett ohne Käfig mit Rollen bestückt. Dadurch überträgt das Wälzlager besonders große Radialkräfte. Im Vergleich zu käfiggeführten Varianten liegt die Grenzdrehzahl kinematisch bedingt etwas niedriger, während die Steifigkeit der Lagerung zunimmt.
In dieser Ausführung nimmt das Bauteil Radialkräfte sowie Axialkräfte aus einer festen Richtung auf. Gleichzeitig ermöglicht die Geometrie einen Verschiebeweg zwischen Außen- und Innenring. Auf diese Weise gleicht die Lagerstelle thermische Längenänderungen der Welle aus, ohne innere Verspannungen zu erzeugen.
Die offene Bauform besitzt keine herstellerseitigen Dichtscheiben. Zudem ist der Außenring ohne Nut oder Schmierbohrung gefertigt. Der Schutz vor Fremdkörpern sowie die kontinuierliche Versorgung mit Schmierfett oder Schmieröl müssen folglich vollständig über die konstruktive Abdichtung des Gehäuses erfolgen.
Für den Betrieb ist ein Bereich von -30 bis +150 Grad Celsius spezifiziert. Die metallischen Komponenten behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Für den Betrieb muss das externe Schmiermittel auf die tatsächliche Betriebstemperatur der Maschine abgestimmt werden.
Die normale Radiallagerluft deckt standardmäßige Anwendungen ab, bei denen keine extremen Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten. Unter üblichen Passungsverhältnissen ermöglicht diese Lagerluft einen sicheren Lauf der Wälzkörper bei gleichzeitig präziser radialer Wellenführung im Betrieb.
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