INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 28,33 € | 538,22 € |
| 3 | 56,66 € | 509,89 € |
Das vollrollige Zylinderrollenlager SL182222 von INA bietet bei Maßen von 110x200x53 mm eine hohe radiale Tragfähigkeit für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das Zylinderrollenlager SL182222 ist ein offenes, einreihiges Wälzlager von INA. Durch die vollrollige Ausführung ohne Käfig nutzt die Konstruktion den radialen Bauraum vollständig mit Rollen aus, was die radiale Belastbarkeit gegenüber Lagern mit Käfig erhöht. Mit einer Bohrung von 110 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm und einer Breite von 53 mm eignet es sich für schwere Antriebe. Das Lager ist in Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) mit normaler Radiallagerluft gefertigt.
Instandhalter und Konstrukteure setzen das Zylinderrollenlager SL182222 ein, wenn sehr hohe Radialkräfte auf engem Raum wirken und mäßige Drehzahlen vorliegen. Typische Einsatzorte finden sich in Industrieanwendungen mit hoch belasteten Lagerstellen. Weil vollrollige Zylinderrollenlager durch den direkten Rollenkontakt eine höhere Reibung als Käfiglager entwickeln, liegt der funktionale Schwerpunkt auf der Tragkraft. Das Wälzlager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad Celsius ausgelegt.
Die Stützlager-Bauart nimmt neben radialen Kräften auch einseitig gerichtete Axiallasten auf und führt die Welle in eine Richtung. Gleichzeitig erlaubt das Lager einen axialen Verschiebeweg in die Gegenrichtung, um thermische Längenänderungen der Welle auszugleichen. Da das Bauteil offen ist und der Außenring keine Schmierbohrung besitzt, erfolgt die Schmierstoffversorgung über das Gehäuse. Eine externe Gehäusedichtung schützt die Rollen vor Schmutz und Feuchtigkeit.
Mit einem Innendurchmesser von 110 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm und einer Breite von 53 mm beansprucht dieses Wälzlager definierten Bauraum. Diese Nennmaße sind bei der Auslegung der Anschlussbauteile auf der Welle sowie im Gehäuse zu berücksichtigen.
Bei der vollrolligen Bauart laufen die Zylinderrollen ohne trennenden Käfig direkt aneinander. Dadurch nimmt das Lager die bauraumbedingt vollständige Anzahl an Wälzkörpern auf, was die radiale Belastbarkeit steigert. Durch den Rollenkontakt eignet sich diese Bauform vorrangig für niedrigere Drehzahlen als vergleichbare Käfigvarianten.
Als Stützlager nimmt diese Konstruktion Axialkräfte aus einer definierten Richtung auf und führt die Welle einseitig. In die entgegengesetzte Richtung ermöglicht die Bauform einen axialen Verschiebeweg. Dadurch können betriebsbedingte thermische Längenänderungen der Welle zwanglos ausgeglichen werden.
Als offenes Lager besitzt das Modell weder Dichtscheiben noch Schmierbohrungen im Außenring. Die Versorgung mit Schmierstoff erfolgt daher über das umgebende Gehäuse. Externe Dichtelemente an der Gehäusekonstruktion verhindern den Schmierstoffaustritt und schützen den Lagerinnenraum vor eindringenden Verunreinigungen.
Ausgeführt mit normaler Radiallagerluft entspricht dieses Wälzlager der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Diese Spezifikation erfüllt die regulären Präzisionsanforderungen im Maschinenbau und ist auf den spezifizierten Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius abgestimmt.
Dieses Wälzlager besitzt keine integrierte Stromisolierung. Bei Einsätzen in elektrischen Maschinen, bei denen das Risiko eines Stromdurchgangs über die Lagerstelle besteht, sind schützende Isolationsmaßnahmen an Gehäuse oder Welle erforderlich, um Schäden an Laufbahnen und Wälzkörpern vorzubeugen.
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