NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 10,14 € | 192,73 € |
| 5 | 20,29 € | 182,58 € |
Mit einer Bohrung von 85 mm, einem Außendurchmesser von 150 mm sowie einer Breite von 36 mm fungiert diese Ausführung typischerweise als Loslager. Da der Innenring beidseitig herausnehmbar ist, lassen sich die Komponenten getrennt montieren. Die offene Bauform ermöglicht eine gezielte Schmierung im Betrieb und deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ab.
Die Ausführung nimmt vorrangig reine Radialkräfte bei kontinuierlichem Lauf auf. Durch die Bauform NU stützt der Außenring die Rollen, während sich die Welle axial frei verschieben kann. Dies gleicht thermische Längenänderungen im laufenden Betrieb zwanglos aus. Die Konstruktion eignet sich für anspruchsvolle Wellenlagerungen mit hohen Schnitt- oder Führungskräften. Der massive Messingkäfig führt die Rollenkörper auch bei höheren Drehzahlen und Vibrationen stabil.
Die C3-Lagerluft wirkt einem Verspannen der Wälzkörper entgegen, wenn betriebsbedingte Erwärmung oder feste Passungen das radiale Lagerspiel reduzieren. Gleichzeitig widersteht der geführte Messingkäfig hohen Beschleunigungen und mechanischen Belastungen. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, stimmen Anwender die externe Abdichtung und Schmierung direkt auf die Umgebungsbedingungen ab.
Die Hauptabmessungen betragen 85 mm Bohrungsdurchmesser, 150 mm Außendurchmesser und 36 mm Breite. Mit diesen Dimensionen eignet sich die Ausführung für tragfähige Wellenlagerungen im Maschinenbau, bei denen kompakte Baubreite und hohe radiale Belastbarkeit gefragt sind.
Bei der Bauform NU besitzt der Außenring zwei feste Führungsborde, während der Innenring bordlos und beidseitig herausnehmbar ist. Dadurch nimmt das Lager ausschließlich Radiallasten auf und lässt axiale Verschiebungen der Welle gegenüber dem Gehäuse zu, was es zum klassischen Loslager macht.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht vergrößerte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Sie gleicht ein reduziertes Betriebsspiel aus, das durch feste Wellen- und Gehäusepassungen oder betriebsbedingte Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring entsteht, und wirkt einer unzulässigen Verspannung der Wälzkörper entgegen.
Der massive Käfigwerkstoff widersteht starken Vibrationen, wechselnden Drehzahlen sowie Stoßbelastungen und führt die Zylinderrollen präzise in der Laufbahn.
Da das Lager ohne integrierte Dichtscheiben gefertigt ist, wird die Lagerstelle über das Gehäuse oder externe Dichtelemente vor Schmutz geschützt. Als Schmiermittel dienen je nach Drehzahl und Einsatztemperatur geeignete Schmieröle oder Wälzlagerfette, die über das Gehäusesystem zugeführt werden.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 (auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet). Diese Norm definiert standardisierte Grenzmaße für Bohrung, Außendurchmesser sowie Rundlauf und dient dazu, die im allgemeinen Maschinenbau geforderten Passungsanforderungen präzise einzuhalten.
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