FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 5 | 22,85 € | 205,63 € |
Das Zylinderrollenlager N215 -E-XL-M1-C3 von FAG bietet mit 75 mm Bohrung hohe radiale Tragfähigkeit und axiale Verschiebbarkeit als Loslager.
Das Zylinderrollenlager N215 -E-XL-M1-C3 ist ein einreihiges Radial-Wälzlager für industrielle Anwendungen mit hohen Radialkräften. Durch den massiven Messingkäfig führt das Bauteil die zylindrischen Rollen präzise auf der Laufbahn. Die offene Konstruktion ohne Dichtungen erlaubt eine flexible Schmierstoffversorgung über das Gehäuse. Dieses Fabrikat von FAG erfüllt die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und deckt einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad ab.
Die Ausführung als reines Loslager zeichnet sich dadurch aus, dass der Außenring keine Borde besitzt und zu beiden Seiten abnehmbar ist. Dadurch gleicht das Wälzlager axiale Verschiebungen der Welle direkt im Bauteil aus, ohne dass innere axiale Spannungen entstehen. Diese Bauform kommt vorrangig in Lagerungsanordnungen zum Einsatz, bei denen thermische Längenänderungen kompensiert werden müssen. Für die Aufnahme axialer Kräfte ist die Konstruktion bauartbedingt nicht vorgesehen.
Der Messingkäfig widersteht mechanischen Belastungen sowie Vibrationen und führt die Wälzkörper stabil. Die vergrößerte Radiallagerluft C3 ist dafür ausgelegt, thermische Ausdehnungen bei Betriebstemperaturen bis +150 Grad aufzunehmen. Darüber hinaus wirkt das vergrößerte Radialspiel einem Klemmen der Rollen entgegen, falls stramme Passungen auf Welle oder Gehäuse den Innenring aufweiten.
Das Lager besitzt eine Bohrung von 75 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm und eine Breite von 25 mm. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellen und in genormten Gehäusepassungen.
Die Kennzeichnung N steht für ein Loslager mit zwei festen Borden am Innenring und einem bordlosen Außenring. Der Außenring lässt sich zu beiden Seiten hin abziehen. Dadurch kann die Welle im Betrieb thermisch bedingte Längenänderungen zwangfrei gegenüber dem Gehäuse ausgleichen.
Die Lagerluftklasse C3 weist eine größere radiale Lagerluft auf als die Standardklasse. Sie verringert das Risiko, dass sich die Wälzkörper bei betriebsbedingter Erwärmung oder strammen Passungsübermaßen verklemmen, und begünstigt einen leichten Lauf unter anspruchsvollen Bedingungen.
Da das Lager ungekapselt und ohne integrierte Dichtung ausgeführt ist, muss die Schmierstoffzufuhr über das umgebende Gehäuse erfolgen. Je nach Betriebsbedingungen kommt eine Versorgung mit Schmierfett oder Schmieröl in Betracht. Das Gehäuse übernimmt dabei auch den Schutz vor Verunreinigungen.
Die zulässige Betriebstemperatur liegt zwischen -30 und +150 Grad. Der Messingkäfig bleibt in dieser Spanne maßhaltig. Bei der Auslegung der Lagerstelle ist auf einen Schmierstoff zu achten, der für den jeweiligen Temperaturbereich geeignet ist.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was dem Standard ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz erfüllt die üblichen Genauigkeitsanforderungen des allgemeinen Maschinenbaus und ermöglicht einen reibungslosen Austausch im Reparatur- oder Erstausrüstungsfall.
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