NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 30,28 € | 575,27 € |
| 3 | 60,56 € | 544,99 € |
In der Bauform NU besitzt das Bauteil zwei feste Borde am Außenring, während der Innenring bordlos und beidseitig herausnehmbar ausgeführt ist. Diese Konstruktion ermöglicht eine zwangfreie axiale Verschiebung der Welle gegenüber dem Gehäuse. Das Lager wird nach der normalen Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 gefertigt.
Dieses Bauteil fungiert als Loslager an Lagerstellen, an denen ausschließlich reine Radialkräfte wirken und thermische Längenänderungen der Welle auszugleichen sind. Da der Innenring keine Borde aufweist, bewegt sich der Wälzkörpersatz axial frei gegenüber der Innenringlaufbahn. Typische Einsatzbereiche finden sich bei reinen Radialbelastungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau. Die trennbare Bauweise ermöglicht zudem die getrennte Montage von Innen- und Außenring.
Die Lagerluftklasse C4 weist ein größeres Radialspiel auf als die Standard-Lagerluft. Dieser erweiterte Spielraum ist notwendig, wenn zwischen dem Innenring auf der Welle und dem Außenring im Gehäuse Temperaturunterschiede entstehen. Auch bei festen Presspassungen verbleibt durch die C4-Klassifizierung nach dem Einbau ausreichend Betriebsspiel, um ein Klemmen der Wälzkörper zu vermeiden und den freien Lauf zu unterstützen.
Dieses Zylinderrollenlager verfügt über einen Innendurchmesser von 100 mm, einen Außendurchmesser von 215 mm sowie eine Gesamtbreite von 73 mm. Diese Abmessungen definieren den benötigten Bauraum und bilden die Grundlage für die Passungsauslegung an Welle und Gehäusebohrung.
Die Bauform NU kennzeichnet ein Lager mit zwei festen Führungsborden am Außenring und einem glatten, bordlosen Innenring. Der Innenring lässt sich nach beiden Seiten frei herausziehen. Dadurch nimmt das Lager ausschließlich Radiallasten auf und gleicht axiale Längenänderungen der Welle im Lagerinneren aus.
Die Lagerluftgruppe C4 bietet ein vergrößertes Radialspiel zwischen Zylinderrollen und Laufbahnen. Dies ist erforderlich, wenn Erwärmungen der Welle oder feste Einpassungen das Spiel im laufenden Betrieb verringern, damit die Rollen weiterhin frei in der Laufbahn abrollen können.
Das Bauteil ist in der Toleranzklasse P0/PN gefertigt, die auch dem Standard ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz definiert verbindliche Grenzmaße für Bohrung, Außendurchmesser, Breite sowie den Rundlauf und deckt reguläre Anforderungen im Maschinenbau ab.
Zylinderrollenlager der Bauart NU können bauartbedingt keine axialen Kräfte übertragen. Da der Innenring keine Borde besitzt, würde eine axiale Belastung zum Verschieben des Rings führen. Zur axialen Fixierung der Welle muss die Konstruktion mit einem separaten Festlager kombiniert werden.
Dank der zerlegbaren Bauweise lassen sich Innenring und Außenring samt Rollensatz separat auf Welle und Gehäuse montieren. Dies erleichtert den Einbau bei festen Passungen. Beim Zusammenführen beider Komponenten ist darauf zu achten, dass die Zylinderrollen verkantungsfrei in die Laufbahn eingeführt werden.
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