NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 10,51 € | 199,77 € |
| 5 | 21,03 € | 189,25 € |
Mit einer Bohrung von 95 mm, einem Außendurchmesser von 170 mm und einer Breite von 32 mm überträgt die Bauform dank des Linienkontakts der Rollen sehr schwere Radiallasten. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, lässt sich das Bauteil flexibel in bestehende Schmierkreisläufe einbinden. Der Messingkäfig führt die zylindrischen Rollen und ist für hohe mechanische Beanspruchungen ausgelegt.
Dieses Lager wird in Wellenlagerungen eingesetzt, bei denen hohe Radialkräfte mit einseitigen Axialbelastungen zusammentreffen. Als Stützlager ausgeführt, besitzt der Innenring bordseitig eine Führung, die Axialkräfte aus einer Richtung abstützt. In Gegenrichtung gleicht die Lagerstelle axiale Längenänderungen der Welle zwanglos aus. Weil der Innenring einseitig herausnehmbar ist, vereinfacht sich der Einbau und die Demontage auf der Welle.
Für den Einsatz ist das Zusammenspiel aus Betriebstemperatur, Toleranzklasse und Schmierstoffzufuhr maßgeblich. Das Bauteil deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ab und entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Da der Außenring ohne Nut und Schmierbohrung gefertigt ist, erfolgt die Schmierstoffzufuhr von der Seite über die Gehäusekonstruktion. Die normale Radiallagerluft sorgt im Betrieb für eine definierte Führung. Bei offenen Lagern ist konstruktiv auf eine geeignete externe Gehäuseabdichtung zu achten.
Die Bauform NJ verfügt über zwei feste Borde am Außenring und einen festen Bord am Innenring. Dadurch fungiert die Konstruktion als Stützlager, das Radiallasten aufnimmt und Axialkräfte in einer Richtung abstützt. In die Gegenrichtung ermöglicht das Lager einen axialen Verschiebeweg, um beispielsweise thermische Längenausdehnungen von Wellen spannungsfrei auszugleichen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 95 mm, einen Außendurchmesser von 170 mm und eine Breite von 32 mm auf. Diese Maße sind genormt und ermöglichen den gezielten Austausch in bestehenden Maschinenkonstruktionen. Prüfen Sie vor dem Einbau den Wellensitz sowie die Gehäusebohrung auf passende Anschlussmaße, um eine ordnungsgemäße Funktion zu unterstützen.
Ein massiver Messingkäfig bietet hohe Formstabilität bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen und verringert Vibrationen bei höheren Geschwindigkeiten. Der Werkstoff Messing weist günstige Notlaufeigenschaften auf und nimmt mechanische Stoßbelastungen auf.
Das Lager besitzt werkseitig keine Dichtscheiben sowie keine Nut oder Schmierbohrung im Außenring. Die Versorgung mit Schmierfett oder Schmieröl muss daher direkt über den Gehäuseraum von der Seite her erfolgen. Zudem sind in der Anschlusskonstruktion externe Dichtungen wie Wellendichtringe erforderlich, um das Eindringen von Schmutz sowie den Austritt von Schmierstoff zu verhindern.
Die normale Radiallagerluft kennzeichnet das herkömmliche Betriebsspiel zwischen den Rollen und den Laufbahnen im unbelasteten Zustand. Sie ist für übliche Passungsverhältnisse und moderate Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse ausgelegt. Nach dem Aufpressen auf die Welle verringert sich dieses radiale Spiel, sodass das Lager im Betrieb die vorgesehene radiale Führung beibehält.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad. Innerhalb dieser Grenzen bleiben die Maßhaltigkeit der Bauteile und die Festigkeit des Messingkäfigs vollständig erhalten. Entscheidend für den tatsächlichen Temperatureinsatz ist die thermische Stabilität des verwendeten Schmierstoffs sowie die Beständigkeit der umgebenden Dichtungselemente an der Lagerstelle.
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