FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 9,56 € | 181,63 € |
| 5 | 19,12 € | 172,07 € |
Das Zylinderrollenlager NJ1015 -M1-C3 von FAG bietet mit 75x115x20 mm hohe radiale Tragfähigkeit und axiale Führungsfunktion bei erhöhter Lagerluft.
Das einreihige Zylinderrollenlager NJ1015 -M1-C3 von FAG nimmt vorrangig hohe Radialkräfte auf und führt Wellen in einer Richtung axial. Als offenes Wälzlager ohne Dichtungen konzipiert, lässt sich das Bauteil flexibel in bestehende Schmiersysteme einbinden. Mit den Hauptabmessungen von 75 mm Bohrung, 115 mm Außendurchmesser und 20 mm Breite eignet sich das Lager für kompakte Einbauräume. Der Messingkäfig führt die zylindrischen Rollen präzise und hält sie auf konstantem Abstand.
Durch die Bauform NJ fungiert diese Ausführung als Stützlager. Der Außenring besitzt zwei feste Borde, während der Innenring einseitig bordlos gestaltet ist. Diese Bauform kommt zum Einsatz, wenn Wellen axialen Wärmedehnungen unterliegen und zugleich in einer Richtung axial abgestützt werden müssen. Der Innenring ist einseitig herausnehmbar, was die getrennte Montage beider Lagerringe erleichtert. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungen mit hohen Radiallasten und einseitiger axialer Führung.
Die Kennzeichnung M1 weist auf einen massiven Messingkäfig hin. Messing bietet hohe Festigkeit gegenüber starken Beschleunigungen sowie Schwingungen. Ergänzend sorgt die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 für Spielraum bei thermischer Ausdehnung im Betrieb. Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Konstruktionen mit festen Passungen oder nennenswerten Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring profitieren von dieser Auslegung.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 75 mm, einen Außendurchmesser von 115 mm sowie eine Breite von 20 mm auf. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1.
Die NJ-Bauform verfügt über zwei feste Borde am Außenring und einen festen Bord am Innenring. Dadurch nimmt das Bauteil Radiallasten auf und stützt Axialkräfte aus einer Richtung ab. In Gegenrichtung lässt die Bauweise einen begrenzten axialen Verschiebeweg zu.
Die Einstufung C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte radiale Lagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser zusätzliche Spielraum trägt dazu bei, ein Verspannen der Wälzkörper zu vermeiden, wenn feste Wellenpassungen den Innenring aufweiten oder im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten.
Der Buchstabe M1 steht für einen massiven Messingkäfig, der die Rollen im Lager auf Abstand hält. Messing zeichnet sich durch Formstabilität und Festigkeit aus, wodurch sich das Lager für dynamische Dauerbeanspruchungen eignet.
Das Bauteil ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Da weder elastische Dichtscheiben noch Kunststoffteile verbaut sind, begrenzen primär die Maßstabilität des Stahls, der Messingkäfig sowie das verwendete Schmiermittel die thermische Belastbarkeit.
Als offenes Lager besitzt diese Ausführung keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben. Der Außenring ist zudem ohne Schmiernut und Schmierbohrung gefertigt. Die Versorgung mit Fett oder Öl muss daher über das umgebende Maschinengehäuse und dessen externe Abdichtung erfolgen.
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