INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 141,17 € | 2.682,18 € |
| 3 | 282,33 € | 2.541,02 € |
Das Zylinderrollenlager SL014860 -C3 von INA ist ein zweireihiges, vollrolliges Festlager mit den Hauptabmessungen 300x380x80 mm für schwere radiale Lasten.
Das Zylinderrollenlager SL014860 -C3 von INA nimmt als zweireihiges Wälzlager sehr hohe Radialkräfte auf. Mit einer Bohrung von 300 mm, einem Außendurchmesser von 380 mm und einer Breite von 80 mm eignet sich die Konstruktion für groß dimensionierte Wellenführungen im allgemeinen Maschinenbau. Als vollrollige Ausführung verzichtet dieses Großlager auf einen Käfig. Dadurch nimmt der Rollensatz die maximale Anzahl an Wälzkörpern auf, was für eine besonders hohe radiale Belastbarkeit sorgt.
Dieses Zylinderrollenlager kommt vor allem bei schweren Lagerungsaufgaben zum Einsatz, bei denen niedrige bis mittlere Drehzahlen und erhebliche Radialkräfte vorherrschen. Durch die Ausführung als Festlager führt die Konstruktion die Welle axial in beide Richtungen im Gehäuse. Konstruktiv dient diese Eigenschaft dazu, axiale Verschiebungen der Welle präzise zu begrenzen und gleichzeitig hohe statische sowie dynamische Radialkräfte aufzunehmen.
Der Zusatz -C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Diese erhöhte Lagerluft trägt dazu bei, ein Verspannen der Wälzkörper zu vermeiden, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen auf Welle und Gehäuse das Lagerspiel verringern. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen und ohne Schmiernut im Außenring handelt, sind die Schmiermittelzufuhr sowie eine externe Gehäuseabdichtung in der Anschlusskonstruktion vorzusehen.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 300 mm, einen Außendurchmesser von 380 mm und eine Gesamtbreite von 80 mm. Mit diesen Dimensionen eignet sich das zweireihige Lager für große Wellendurchmesser im Schwermaschinenbau. Die Abmessungen entsprechen der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1.
Vollrollige Wälzlager besitzen keinen Käfig, wodurch der Raum zwischen den Laufbahnen vollflächig mit zylindrischen Rollen gefüllt ist. Diese Bauweise ermöglicht eine größere Rollenanzahl als bei Lagern mit Käfig. Das Lager nimmt dadurch hohe Radiallasten auf, eignet sich jedoch bauartbedingt vor allem für langsame bis moderate Drehzahlen.
Ein Festlager führt die Welle sowohl radial als auch in beiden axialen Richtungen im Gehäuse. Es nimmt kombinierte Belastungen auf und begrenzt axiale Längsverschiebungen der Wellenleitung. In mehrfach gelagerten Konstruktionen kombiniert man dieses Festlager üblicherweise mit einem Loslager auf der Gegenseite, um thermische Längenänderungen der Welle auszugleichen.
Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -30 °C bis +150 °C spezifiziert. Für den dauerhaften Betrieb in diesem thermischen Fenster ist ein Schmierstoff zu wählen, der für diese Temperaturen ausgelegt ist. Bei temperaturbedingter Erwärmung trägt die vergrößerte C3-Lagerluft dazu bei, Dehnungen der Lagerringe auszugleichen.
Dieses Lager besitzt keine werkseitigen Dichtscheiben und keine Schmierbohrung im Außenring. Das Schmiermittel, meist Schmierfett oder Schmieröl, wird über die Anschlusskonstruktion zugeführt. Um das Lagersystem vor dem Eindringen von Schmutz oder Feuchtigkeit sowie vor Schmiermittelverlust zu schützen, ist eine externe Dichtung im umgebenden Gehäuse vorzusehen.
Eine C3-Lagerluft empfiehlt sich, wenn betriebsbedingte Erwärmung oder feste Passungen das radiale Restspiel im Betrieb reduzieren. Ist die Welle im Betrieb wärmer als das Gehäuse, dehnt sich der Innenring stärker aus. Die vergrößerte Lagerluft dient dazu, ein Verklemmen der Wälzkörper auch unter thermischer Belastung zu vermeiden.
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