FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Zylinderrollenlager NU1020 -M1A-C3 von FAG nimmt bei 100x150x24 mm hohe Radialkräfte als Loslager mit C3-Lagerluft auf.
Das einreihige Zylinderrollenlager NU1020 -M1A-C3 von FAG ist als Loslager konzipiert. Durch den Linienkontakt zwischen Rollen und Laufbahnen nimmt diese Konstruktion besonders hohe radiale Kräfte auf. Der Innenring ist beidseitig herausnehmbar, wodurch sich Welle und Gehäuse getrennt voneinander montieren lassen. Mit Abmessungen von 100 mm Innen- und 150 mm Außendurchmesser bei 24 mm Breite eignet sich das Wälzlager für vielseitige Industrieanwendungen mit reiner Radialbelastung.
Dieses Loslager eignet sich für Lagerungsstellen, an denen betriebsbedingte Längenausdehnungen der Welle zwangfrei ausgeglichen werden müssen. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Getrieben oder an Wellenlagerungen mit reiner Radialbelastung. Da der Außenring feste Borde besitzt und die Rollen führt, gleitet der bordlose Innenring axial verschiebbar durch das Lager. Dies trägt dazu bei, schädliche axiale Verspannungen im Antriebsstrang bei Erwärmung im laufenden Betrieb zu vermeiden.
Der Kennbuchstabe M1A bezeichnet einen außenbordgeführten Messing-Massivkäfig, der auch bei Schwingungen formstabil bleibt und die Wälzkörper präzise führt. Die erhöhte Lagerluft C3 stellt zusätzliches Radialspiel bereit. Dies gleicht Maßänderungen aus, wenn feste Passungen die Ringe aufweiten oder thermische Gefälle zwischen Welle und Gehäuse entstehen. Zu beachten ist bei der Konstruktion, dass der Außenring ohne Schmierbohrung gefertigt ist und Schmierstoff daher von der Seite zugeführt werden muss.
Das Zylinderrollenlager NU1020 -M1A-C3 weist einen Innendurchmesser von 100 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm sowie eine Breite von 24 mm auf. Mit diesem Querschnitt verbindet das Wälzlager eine hohe radiale Tragfähigkeit mit geringem Bauraumbedarf.
Die Bauform NU beschreibt ein Zylinderrollenlager, dessen Außenring zwei feste Borde besitzt, während der Innenring ohne Borde ausgeführt ist. Dadurch lässt sich der Innenring beidseitig herausnehmen. Die Welle kann sich im Betrieb axial verschieben, weshalb das Lager als reines Loslager dient.
Die Lagerluft C3 liegt über dem normalen Betriebsspiel und verhindert, dass sich das Wälzkörpersystem bei Erwärmung verspannt. Wenn Welle und Gehäuse unterschiedliche Betriebstemperaturen annehmen oder feste Passungen gewählt werden, verringert sich das Radialspiel. Die C3-Ausführung trägt dazu bei, einen leichten Lauf aufrechtzuerhalten.
Der Kennbuchstabe M1A steht für einen Messing-Massivkäfig, der am Außenringbord geführt wird. Messing zeichnet sich durch hohe Festigkeit und gute Notlaufeigenschaften aus. Die Führung am Außenbord stabilisiert die Rollenführung auch bei Vibrationen und raschen Drehzahlwechseln.
Das Lager kann keine Axialkräfte aufnehmen. Weil der Innenring keine Borde aufweist, überträgt die Bauform NU ausschließlich Radiallasten. Zur axialen Führung der Welle muss die Lagerstelle mit einem separaten Festlager kombiniert werden, beispielsweise mit einem Rillenkugellager oder einem Vierpunktlager.
Da der Außenring ohne Nut und Schmierbohrung ausgeführt ist, erfolgt die Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl seitlich über das Lagergehäuse. Bei der Konstruktion ist ausreichender Freiraum vorzusehen, damit das Schmiermittel direkt die Laufbahnen und den Käfig erreicht.
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