INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 564,94 € | 10.733,78 € |
| 3 | 1.129,88 € | 10.168,84 € |
Das vollrollige Zylinderrollenlager SL1828/670 von INA eignet sich bei Abmessungen von 670x820x88 mm für die Aufnahme hoher radialer Belastungen.
Das Zylinderrollenlager SL1828/670 kommt dort zum Einsatz, wo bei begrenztem Bauraum große Radiallasten aufgenommen werden müssen. Als offenes, einreihiges Großlager verzichtet die Konstruktion zugunsten einer hohen Anzahl an Wälzkörpern auf einen Käfig. Dadurch erzielt das Bauteil eine hohe Tragkraft. Mit einem Innendurchmesser von 670 mm und einem Außendurchmesser von 820 mm eignet sich die Ausführung für Drehbewegungen in industriellen Großanlagen.
In industriellen Antrieben und schweren Maschinen führt die vollrollige Bauart zu einer hohen Tragfähigkeit. Weil auf einen Käfig verzichtet wird, füllen die zylindrischen Wälzkörper den Laufbahnraum dicht aus. Durch diese Bauweise nimmt das Lager hohe statische sowie dynamische Radialkräfte auf. Die offene Bauform erfordert eine Schmiermittelzufuhr über die Gehäusekonstruktion und ist für moderate Drehzahlen ausgelegt.
Der Außenring ist ohne Nut oder Schmierbohrung gefertigt, sodass das Schmiermittel seitlich zugeführt werden muss. Bei der Auslegung sind die normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 zu berücksichtigen. Zudem ist der zulässige Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad für thermisch beanspruchte Industrieanwendungen spezifiziert. Weil keine integrierten Dichtungen vorhanden sind, übernimmt die Anschlusskonstruktion den Schutz vor eindringenden Partikeln.
Mit einem Innendurchmesser von 670 mm, einem Außendurchmesser von 820 mm und einer Breite von 88 mm benötigt das Großlager entsprechenden Bauraum. Diese Maße definieren den Sitz in der Gehäuseaufnahme und auf der Welle. Eine genaue Abstimmung der Anschlussteile auf diese Nennmaße ist für den fehlerfreien Betrieb erforderlich.
Vollrollig bedeutet, dass die Wälzkörper ohne trennenden Käfig direkt aneinander anliegen. Durch diesen Aufbau nutzt das Lager den Laufbahnraum vollständig aus und nimmt mehr Rollen auf als Varianten mit Käfig. Dies erhöht die radiale Belastbarkeit, begrenzt im Gegenzug jedoch die zulässige Betriebsdrehzahl.
Zulässig ist ein Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzen bleibt die Werkstoffstruktur formstabil. Die Schmierstoffwahl der umgebenden Konstruktion muss auf diese Temperaturen abgestimmt sein, damit der Schmierfilm im Betrieb tragfähig bleibt.
Die geschlossene Gestaltung des Außenrings dient der strukturellen Stabilität unter sehr hohen radialen Drücken. Schmierstoffe können daher nicht direkt über den Außenring eingepresst werden. Die Versorgung mit Öl oder Fett muss über flankierende Kanäle oder Gehäusebohrungen seitlich an den Wälzkörpersatz herangeführt werden.
Gefertigt ist das Bauteil nach Toleranzklasse P0 bzw. PN, was der Einstufung nach ABEC 1 entspricht. Diese Klasse legt Grenzabweichungen für Maße und Rundlauf fest. Für typische Industrieanwendungen bietet diese Toleranzklasse eine abgestimmte Passgenauigkeit auf Welle und Gehäuse.
Da ab Werk keine Dichtscheiben verbaut sind, übernimmt die externe Gehäusekonstruktion die Abdichtung. Je nach Umgebungsbedingungen und Drehzahl kommen hierfür berührende Dichtringe oder berührungsfreie Labyrinthsysteme zum Einsatz, um das Eindringen von Schmutz zu verhindern.
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