INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 271,20 € | 5.152,72 € |
| 3 | 542,39 € | 4.881,53 € |
Das Zylinderrollenlager SL014868 -C3 von INA ist ein zweireihiges, vollrolliges Festlager in den Abmessungen 340x420x80 mm mit vergrößerter C3-Radiallagerluft.
Das Zylinderrollenlager SL014868 -C3 von INA kommt als offenes Wälzlager in industriellen Lagerungen mit hohen radialen Kräften zum Einsatz. Durch den Verzicht auf einen Käfig nutzt dieses vollrollige Lager den maximalen Bauraum für tragende Rollenkörper aus. Als Festlager nimmt die Konstruktion radiale Lasten sowie axiale Führungskräfte in beide Richtungen auf. Die Hauptabmessungen betragen 340 mm Bohrungsdurchmesser, 420 mm Außendurchmesser und 80 mm Baubreite.
Zweireihige Zylinderrollenlager dieser Bauart kommen dort zum Einsatz, wo hohe Radialkräfte auf engem Raum auftreten und die Welle axial geführt werden muss. Typische Einsatzbereiche finden sich in Industrieanwendungen mit kombinierten Belastungsrichtungen. Da der Außenring ohne Nut und Schmierbohrung ausgeführt ist, erfolgt die Schmiermittelzufuhr konstruktionsbedingt über die angrenzenden Maschinenteile oder seitlich direkt in den Wälzkörperraum.
Die vollrollige Ausführung bietet eine maximale Anzahl an Wälzkörpern, wodurch das Lager hohe Belastungen aufnehmen kann. Kinematisch bedingt ist es primär für moderate Drehzahlen im Vergleich zu Lagern mit Wälzkörperkäfig ausgelegt. Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Rollen und Laufbahnen gleicht thermische Ausdehnungen bei Betriebstemperaturen zwischen -30 und +150 Grad aus.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 340 mm, einen Außendurchmesser von 420 mm sowie eine Breite von 80 mm. Es ist in der Normaltoleranz P0/PN beziehungsweise ABEC 1 gefertigt und besitzt weder Stromisolierung noch Befestigungsnuten am Außenring.
Das Nachsetzzeichen C3 gibt an, dass die radiale Lagerluft über dem Standardwert der Normalgruppe liegt. Diese vergrößerte Lagerluft trägt dazu bei, dass das Lager auch bei Erwärmung im Betrieb oder bei festen Passungen auf Welle und Gehäuse nicht verspannt.
Als vollrolliges Wälzlager verzichtet die Bauform auf einen trennenden Käfig. Dadurch lässt sich der Raum zwischen Innen- und Außenring vollständig mit Zylinderrollen füllen. Dies erhöht die radiale Tragfähigkeit, begrenzt jedoch die zulässigen Drehzahlen im Vergleich zu Käfiglagern.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad Celsius. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Elastomerdichtungen handelt, hängt die thermische Einsatzgrenze in der Praxis im Wesentlichen von der Stabilität des gewählten Schmierstoffs ab.
Da es sich um ein offenes Lager ohne Dichtscheiben handelt, ist eine geeignete Abdichtung im Gehäusedeckel oder in der Anschlusskonstruktion vorzusehen. Der Außenring besitzt keine Schmierbohrung, weshalb Schmierfett oder Schmieröl seitlich an die offenen Rollenreihen herangeführt werden muss.
Ein Festlager führt die rotierende Welle sowohl radial als auch axial in beide Richtungen gegenüber dem Gehäuse. Es nimmt die resultierenden Axialkräfte auf und begrenzt eine axiale Verschiebung der Welle im Betrieb.
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