NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 21,92 € | 416,52 € |
| 3 | 43,84 € | 394,60 € |
Bei Abmessungen von 120 mm Bohrung, 215 mm Außendurchmesser und 58 mm Breite führt der Außenring die zylindrischen Rollen, während der bordlose Innenring beidseitig herausnehmbar bleibt. NKE Steyr fertigt diese Ausführung nach Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Diese offene Bauform eignet sich für Baugruppen, bei denen axiale Längenänderungen der Welle direkt in der Lagerstelle ausgeglichen werden.
Dieses Zylinderrollenlager übernimmt in industriellen Lagerungen reine Radiallasten. Durch den Linienkontakt zwischen Rollen und Laufbahnen nimmt das Wälzlager stärkere Querkräfte auf als baugleiche Kugellager. Die Bauform NU fungiert als Loslager, sodass sich thermisch bedingte Wellendehnungen zwangfrei vollziehen. Typische Einsatzfelder finden sich bei hoch belasteten Wellenlagerungen, in denen axiale Führungskräfte separat von einem Festlager abgefangen werden.
Die interne Radialluft der Gruppe C4 liegt über dem Standardniveau normaler Lager sowie über C3. Sie eignet sich gezielt für Betriebsbedingungen mit hoher Temperaturentwicklung oder starkem Presssitz auf Welle und Gehäuse. Der beidseitig herausnehmbare Innenring erleichtert die Montage sowie Wartung, da beide Ringe getrennt aufgepresst werden können. Vor dem Einbau ist zu prüfen, ob die Maßtoleranzen nach ABEC 1 und das Schmierkonzept der jeweiligen Konstruktion entsprechen.
Mit 120 mm Innendurchmesser, 215 mm Außendurchmesser und 58 mm Gesamtbreite entspricht das Lager den genormten Standardabmessungen. Diese Kennwerte bestimmen den erforderlichen Bauraum im Gehäuse sowie den Lagersitz auf der Welle.
Bei der Bauform NU besitzt der Außenring zwei feste Führungsborde, während der Innenring bordlos ausgeführt ist. Dadurch lässt sich der Innenring gegenüber dem Rollensatz axial in beide Richtungen verschieben. Das Lager wirkt somit rein als Loslager für Radialkräfte.
Lagerluft C4 bezeichnet ein überdurchschnittlich großes radiales Betriebsspiel. Diese Variante kommt zum Einsatz, wenn betriebsbedingte Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen das Lagerspiel nach dem Aufpressen verringern. Sie beugt einer vorzeitigen Verspannung der Wälzkörper vor.
P0 beziehungsweise ABEC 1 kennzeichnet die normale Standardtoleranz für Maß- und Laufgenauigkeit bei Industriewälzlagern. Sie genügt den gängigen Anforderungen des allgemeinen Maschinen- und Anlagenbaus, sofern keine gesteigerte Präzision für Hochgenauigkeitsspindeln gefordert ist.
Ein herausnehmbarer Innenring erlaubt die getrennte Montage von Innen- und Außenring auf Welle und in das Gehäuse. Dieses Konstruktionsmerkmal vereinfacht den Einbau bei engen Passungsverhältnissen, unterstützt Revisionsarbeiten und verhindert Schäden an Rollen oder Laufbahnen während des Zusammenbaus.
NKE AUSTRIA GmbH
Im Stadtgut C4, 4407 Steyr, Austria
office@nke.at, https://industry.fersa.com/de/imprint